Ein Blick in die neue Rettungszentrale

Vorarlberg / 24.06.2019 • 17:48 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Bürgermeisterin Andrea Kaufmann erläutert den zahlreichen Besuchern den Zweck des neuen Zubaus. Stadt
Bürgermeisterin Andrea Kaufmann erläutert den zahlreichen Besuchern den Zweck des neuen Zubaus. Stadt

Dornbirn lud zu „Fritag am Füfe“ in neuen Anbau der Bergrettung.

Dornbirn Zahlreiche Dornbirnerinnen und Dornbirner ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, am vergangenen Freitag das Innenleben des Dornbirner Rettungsheims zu besichtigen. Anlässlich der Erweiterung des Gebäudes für die Bergrettung hat die Stadt zu einer weiteren Ausgabe von „Fritag am füfe“ eingeladen. „Im Dornbirner Rettungsheim sind das Rote Kreuz, die Wasserrettung und die Bergrettung stationiert. Mit der Erweiterung schaffen wir dringend benötigte Räumlichkeiten für die Mannschaft der Bergrettung,“ berichtete Bürgermeisterin Andrea Kaufmann. Vertreter der drei Blaulichtorganisationen führten die Besucher durch die Rettungszentrale. Der Zubau wird in den kommenden Wochen fertiggestellt. Für September ist die Eröffnung mit einem Tag der offenen Tür geplant. Rund 760.000 Euro werden von der Stadt in dieses Projekt investiert.  

Wachsender Bedarf

Der Innenausbau ist nahezu abgeschlossen. Nun hatten die Dornbirnerinnen und Dornbirner die Gelegenheit, das Projekt und den Erweiterungsbau im Rahmen der Reihe „Fritag am füfe“ zu besichtigen. Mit den wachsenden Aufgaben ist bei der Bergrettung in den vergangenen Jahren auch der Bedarf an Flächen gestiegen, vor allem für die Ausrüstung und die Ausbildung. Hochbaustadtrat Walter Schönbeck: „Aber auch für die Einsatzleitung, welche die komplexen Einsätze vorbereitet und koordiniert, wurden zusätzliche Räume benötigt. Mit dem Zubau, der südseitig an das bestehende Gebäude angebaut wird, können zusätzlich rund 160 m2 an Fläche zur Verfügung gestellt werden.“ 

Mehrfach erweitert

Rund 150 Quadratkilometer umfasst das Einsatzgebiet der Dornbirner Bergrettung, die neben Dornbirn auch die Gemeinden Lustenau und Alberschwende mit insgesamt rund 73.000 Einwohnern betreut. Im vergangenen Jahr wurden von den 64 Mitgliedern, davon 49 aktiven Bergrettern, 800 Einsatzstunden geleistet. Die Einsätze sind äußerst unterschiedlich, weshalb auch eine breit gefächerte Ausrüstung sowie laufende und intensive Schulungen notwendig sind.

Die Dornbirner Rettungszentrale an der Höchster Straße, in der das Rote Kreuz, die Bergrettung und die Wasserrettung untergebracht sind, wurde in den vergangenen Jahren mehrfach erweitert. Das aktuelle Projekt ist die mittlerweile vierte Ausbauetappe des im Jahr 1972 errichteten Gebäudes. Mit der derzeit realisierten Erweiterung werden die Rettungseinrichtungen für die kommenden Jahre ausreichend Platz zur Verfügung haben.