Globaler Einsatz, regionale Ressourcen

Markt / 24.06.2019 • 20:09 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Gewinnt international immer mehr Lizenzpartner: Rhombergs CREE-System. FA
Gewinnt international immer mehr Lizenzpartner: Rhombergs CREE-System. FA

CREE setzt mit der Lizenzvergabe nach Belgien nächsten Wachstumsschritt.

Brüssel, Bregenz Die CFE Contracting SA/NV ist ab sofort Lizenznehmer der CREE GmbH für Belgien. CFE-Chef Raymund Trost hat gemeinsam mit Hubert Rhomberg, CEO der CREE GmbH, und Director Global Licensing Volker Weissenberger den entsprechenden Vertrag unterzeichnet. Damit kommt der Bregenzer Bauunternehmer Hubert Rhomberg seinem Plan, mit CREE den Weltmarkt zu erobern, wieder einen Schritt näher.

Land Nummer acht

Das belgische Unternehmen hat nun Zugriff auf die von CREE entwickelte „völlig neue, digitale Art und Weise, Immobilien zu entwickeln und zu errichten“. „Wir sind sehr stolz darauf, mit Belgien ein weiteres Land gewonnen zu haben, in dem unsere künftige Plattform und die patentierte Holz-Hybrid-Bauweise nun zum Einsatz kommen wird“, erklärte Rhomberg. Belgien ist das achte Land, das im Zuge der eingeschlagenen Wachstumsstrategie zur CREE-Plattform gehört.

Der Kern des CREE-Systems, das stark auf den Rohstoff Holz setzt, ist die standardisierte Vorfertigung einzelner Komponenten wie Decke, Fassade, Stützen oder Erschließungskern, die auf dem Bauplatz lediglich noch montiert werden müssen. „Diese Systembauweise macht einen globalen Einsatz mit regionalen Ressourcen auch im großvolumigen Bau möglich und reduziert letztlich deutlich die CO2-Emissionen“, erklärt Rhomberg.

CFE wurde 1880 gegründet und ist ein belgischer Industriekonzern. CFE Contracting umfasst die Bau-, Multitechnik- und Eisenbahnaktivitäten in Belgien, Luxemburg und Polen. Das Unternehmen beschäftigt 3459 Mitarbeiter und hat einen Umsatz von 935 Mill. Euro.