Wesentlicher Beitrag für die Energieversorgung

Vorarlberg / 25.06.2019 • 18:32 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Für die Zuleitung des Wassers der Subersach zur Bolgenach wurde ein 3,8 Kilometer langer Stollen durch den Hittisberg getrieben.
Für die Zuleitung des Wassers der Subersach zur Bolgenach wurde ein 3,8 Kilometer langer Stollen durch den Hittisberg getrieben.

Langenegg Mit der Eröffnung des Kraftwerks Langenegg am 29. Juni 1979 verdoppelten die Vorarlberger Kraftwerke mit einem Schlag ihre jährliche Eigenerzeugung von bis dahin 215 GWh auf 443 GWh und leisteten damit einen wesentlichen Beitrag zu Vorarlbergs Energieversorgung. In nur vier Jahren Bauzeit setzten rund 500 Arbeiterinnen und Arbeiter das kühne Bauprojekt um.

Insgesamt mussten 460.000 Kubikmeter Gestein abgetragen bzw. ausgebrochen, 85.000 Kubikmeter Beton verarbeitet und die Dammschüttung mit 1.330.000 Kubikmetern eingebracht werden. Zur Energieerzeugung nutzt das Kraftwerk die 5,9 Kilometer lange Gefällestrecke des Rotenbergstollens mit einer Fallhöhe von 280 Metern.

Das Kavernenkrafthaus Langenegg liegt in der Bregenzerachschlucht, nur unweit vom später erbauten Kraftwerk Alberschwende.
Das Kavernenkrafthaus Langenegg liegt in der Bregenzerachschlucht, nur unweit vom später erbauten Kraftwerk Alberschwende.
Für die Planung und die Bauleitung war Baudirektor Dipl.-Ing. Emil Stefko verantwortlich.
Für die Planung und die Bauleitung war Baudirektor Dipl.-Ing. Emil Stefko verantwortlich.
Die Weihe des Kraftwerks wurde am 29. Juni 1979 von Generalvikar Prälat Gustav Glatthaar vorgenommen.
Die Weihe des Kraftwerks wurde am 29. Juni 1979 von Generalvikar Prälat Gustav Glatthaar vorgenommen.
Der Stausee Bolgenach wurde mit einem Nutzinhalt von 6,5 Mio. Kubikmeter als Wochenspeicher ausgelegt. Rudolf Zündel (VN), Helmut Klapper, Vorarlberger Landesbibliothek
Der Stausee Bolgenach wurde mit einem Nutzinhalt von 6,5 Mio. Kubikmeter als Wochenspeicher ausgelegt. Rudolf Zündel (VN), Helmut Klapper, Vorarlberger Landesbibliothek
Für die Zuleitung des Wassers der Subersach zur Bolgenach wurde ein 3,8 Kilometer langer Stollen durch den Hittisberg getrieben.
Für die Zuleitung des Wassers der Subersach zur Bolgenach wurde ein 3,8 Kilometer langer Stollen durch den Hittisberg getrieben.

Quelle:
www.vorarlberg.at/volare