Dornbirn: Aus Tierrettung wurde Tiertragödie

Vorarlberg / 27.06.2019 • 16:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Beamten der Stadtpolizei Dornbirn mit dem Kauz, der den Tag leider nicht überlebte. STADT DORNBIRN

Von der Stadtpolizei Dornbirn geretteter Waldkauz konnte leider nicht am Leben erhalten werden.

Dornbirn Dabei klang es zu Beginn noch so schön: „Glück im Unglück hatte am Donnerstagvormittag ein Waldkauz, der sich auf die Gleisanlage beim Bahnhof Dornbirn verirrt hatte. Hilflos und leicht verletzt überstand er sogar mehrere Zuggarnituren, die in den Bahnhof ein- und wieder ausfuhren, bevor er entdeckt und die Gleisanlage gesperrt werden konnte“, hieß es in einer Mitteilung der Stadt Dornbirn.

Beamte der Stadtpolizei Dornbirn konnten den völlig verschreckten Vogel schließlich bergen und in eine Kartonschachtel verfrachten, mit der er auf die Dienststelle im Rathaus gebracht wurde. Hier wurde er von Karl Heinz Hanny von der Vorarlberg Tierrettung übernommen.

Flügel zerquetscht

Doch dieser konnte den VN auf Nachfrage leider nur Betrübliches mitteilen: „Der Vogel ist wieder im Himmel. Damit meine ich, er musste eingeschläfert werden. Seine Flügel sind beim Unfall mit dem Zug dermaßen zerquetscht worden, dass er nicht mehr zu retten war. „