Bludenzer Feuerwehrjugend probte den Ernstfall

01.07.2019 • 18:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Feuerwehrjugend Bludenz war bei sechs Einsätzen gefordert.VN/JS
Die Feuerwehrjugend Bludenz war bei sechs Einsätzen gefordert.VN/JS

Jugendliche waren beim 24-Stunden-Tag rund um die Uhr in Bereitschaft.

Bludenz Zum wiederholten Mal führte die Feuerwehr Bludenz am Wochenende einen 24-Stunden-Tag für ihre Feuerwehrjugend durch. Bei verschiedenen Übungseinsätzen wurde der Feuerwehrnachwuchs dabei auf den Ernstfall vorbereitet. „Es geht dabei darum, Einsätze möglichst realitätsnah zu simulieren, damit die Jugendlichen erleben, wie es ist, zu jeder Tages- und Nachtzeit einsatzbereit zu sein und im Ernstfall richtig zu handeln“, beschreibt Kommandant Jürgen Pösel den Sinn hinter diesem aufwendigen Übungstag.

14 Jugendliche im Einsatz

„Verkehrsunfall Oberer Illrain“ lautete die Nachricht auf den Piepsern der Jungflorianis zum Abschluss des 24-Stunden-Tages. Dieser war für die Jugendlichen mit der Teilnahme am Blaulichttag der Stadt Bludenz am Samstagvormittag gestartet. Nach einer kurzen Nacht, in der der Feuerwehrnachwuchs zu einem Vollbrand und einem Arbeitsunfall gerufen worden war, machten sich die 14 Jugendlichen, darunter auch drei Mädchen, am Sonntagvormittag erneut zum Einsatzort auf. Unter den Augen von Bezirksjugendreferent Christof Feuerstein und zahlreicher Schaulustiger galt es, neben der Absicherung des Unfallfahrzeugs dabei auch eine Personenbergung durchzuführen. Mittels Spreizer und Stemmeisen verschafften sich die Jugendlichen Zugang zu den im Auto befindlichen Personen, die anschließend mit der Trage abtransportiert wurden. Auch ein Löschtrupp stand bereit, um den plötzlich ausbrechenden Kabelbrand zu bekämpfen und die Kameraden zu sichern.

Am Ende des kräftezehrenden Tages zeigte sich Jugendleiter Nicola Widerin mit der Leistung seiner Schützlinge durchwegs zufrieden: „Wir sind mit dem Verlauf des Tages sehr zufrieden. Trotz der enormen Hitze und der kurzen Nacht wurden alle Einsätze gut gemeistert“, so Widerin, der gemeinsam mit Lukas Auer und Martina Wachter federführend für die Durchführung des Übungstages verantwortlich war.

Mit einem Grillfest beim Feuerwehrhaus fand der Tag schließlich einen gemütlichen Ausklang. Dabei konnte man die verschiedenen Übungseinsätze noch einmal Revue passieren lassen. Am Ende waren sich dann alle einig, dass sich der Aufwand und die Mühen auch dieses Mal wieder gelohnt haben.