Snowboardcrosser fahren doppelgleisig

Sport / 22.08.2019 • 19:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Snowboardcrosser fahren doppelgleisig
Jakob Dusek im „Sturzflug“. Turner Michael Fussengger (Mitte) stand Alessandro Hämmerle (links) und Co. mit Rat und Tat zur Seite. OESV

Viele neue Impulse im Sommertraining dank ÖSV-SBX-Coach Gernot Raitmair.

Dornbirn Das erste Schneetraining rückt näher, und ein Konditionskurs übernächste Woche, zumindest ein Tag zusammen mit den Alpinen, steht im Terminplan der Snowboardcross-Weltcupmannschaft. Zuletzt durften SBX-Weltcupsieger Alessandro Hämmerle („Am Start kann sich bei jedem Lauf sehr viel entscheiden“) schon den „Abfallschnee“ der Eismaschine aus der Messesporteishalle befahren. Der schneeähnliche Untergrund war perfekt, um erneut die Startrampe im Gelände des Olympiazentrums in Dornbirn für Starttrainings zu nutzen. Für Coach Gernot Raitmair eine Methode, um Feinheiten in der Technik abzustecken. Allerdings warnt er davor, nur die gewonnenen Zahlen zu sehen. Das hat ihn die Erfahrung als ehemaliger DSV-Cheftrainer gelehrt, wo schon über zehn Jahre hinweg den Athleten im Eissportzentrum Oberstdorf eine Startrampe zur Verfügung steht.

„Die Zufriedenheit, speziell bei den Topleuten, ist klarerweise vorhanden.“

Gernot Raitmair, ÖSV-SBX-Weltcup-Coach
Alessandro Hämmerle beim Präparieren der Startrampe. OESV
Alessandro Hämmerle beim Präparieren der Startrampe. OESV


Raitmair hat das Sommerprogramm der Snowboardcrosser noch mit weiteren Neuerungen verfeinert. So wurde neben dem Olympiazentrum Dornbirn in Innsbruck ein zweiter Stützpunkt aufgebaut. Zudem konnte er Turner Michael Fussenegger für Akrobatikeinheiten gewinnen. „In erster Linie geht es um eine gute Körperbeherrschung. Im weiteren Schritt auch um Verletzungsprävention“, so der 46-jährige Coach. „Das Akrobatiktraining ist zudem eine willkommene Abwechslung zu den harten Einheiten in der Kraftkammer.“ Zudem wurde mehrfach das Skateboard als Trainingsgerät herangenommen. Ab 2020 soll dann laut Raitmair auch das Team aus Innsbruck einmal wöchentlich beim Akrobatiktraining in Dornbirn dabei sein. Neu war für die Athleten zudem, dass der Coach in den Konditionswochen immer präsent war und das Gespräch suchte.

Das SBX-Team mit Jakob Dusek, Luca Hämmerle, Gernot Raitmair, Julian Lüftner, David Pickl, Lukas Pachner, Tom Greil und Alessandro Hämmerle (v. l.). OESV
Das SBX-Team mit Jakob Dusek, Luca Hämmerle, Gernot Raitmair, Julian Lüftner, David Pickl, Lukas Pachner, Tom Greil und Alessandro Hämmerle (v. l.). OESV

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