Bewährungprobe auf internationaler Bühne für Harder Handballer

Sport / 30.08.2019 • 23:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Hard-Kapitän Dominik Schmid und Co. wollen gegen Bozen ihren Erfolgslauf im Europacup fortsetzen. GEPA

Nach dem Supercuptriumph wartet auf den Alpla HC Hard in Bozen das Europacup-Hinspiel gegen italienischen Meister.

Hard Eine Woche nach dem dritten Triumph in Folge im ÖHB-Supercup mit dem 22:17-Auswärtserfolg bei Meister und Pokalsieger Krems wartet auf die Handballer des Alpla HC Hard am Samstag (19 Uhr) bereits die nächste Bewährungsprobe auf internationaler Ebene. Zum Auftakt im EHF-Europacups sind die Roten Teufel vom Bodensee beim fünffachen italienischen Meister SSV Bozen im Südtirol zu Gast, das Rückspiel steigt am 7. September (19 Uhr) in der Sporthalle am See. Sollte man die erste Hürde in der 18. Europacupsaison erfolgreich meistern, käme es Anfang Oktober zum Vergleich mit Skjern Handball. Hard-Cheftrainer Klaus Gärtner: „Es wäre absolut fatal, sich jetzt schon auf Skjern zu fokussieren. Bevor wir uns gedanklich auch nur ansatzweise mit den Dänen beschäftigen, müssen wir unsere Hausaufgaben erfüllen. Wir dürfen Bozen keinesfalls unterschätzen oder auf die leichte Schulter nehmen, sondern müssen von der ersten bis zur letzten Sekunde Vollgas geben und keinen Zweikampf scheuen.“

Nächsten Schritt setzen

Basis für seinen ersten Europacupsieg als Hard-Coach ist für Gärtner eine tadellose kämpferische Einstellung wir zuletzt im Supercup in Krems: „Beim 23:23-Auswärts- und 29:29-Heimremis in der letzte Saison gegen die OCI Lions waren wir knapp dran. Nun wollen wir den nächsten Schritt setzen und in die zweite Runde aufsteigen“, erklärt der EHF-Mastercoach.

Gerald Zeiner und Ivan Horvat wieder dabei

Aus personeller Sicht hat sich die Situation beim sechsfachen HLA-Champion seit der Partie in Krems etwas entspannt. Spielmacher Gerald Zeiner hat seine Schleimbeutelentzüdung am Ellbogen der rechten Wurfhand überwunden und Ivan Horvat hat sich nach seiner ISG-Blockade im Rücken wieder zurückgemeldet und ist einsatzbereit. Lediglich Abwehrchef Max Hermann muss weiter passen. „Durch die Rückkehr von Gerry und Ivan können wir besonders im Angriff mehr variieren. Dies sollte auf jeden Fall kein Nachteil sein im Unterfangen, mit einer tadellosen Leistung in Bozen den Grundstein für den Einzug in die nächste Runde zu legen“, betont Gärtner abschließend.

Zwischen den beiden Europacupduellen gegen Bozen erfolgt am 4. September (19 Uhr) auch das Auftaktspiel in der Spusu Liga 2019/20 in eigener Halle gegen Aufsteiger Bärnbach/Köflach.