Ski alpin: Voll bei der Musik

Sport / 26.09.2019 • 08:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Katharina Liensberger war beim Sölden-Riesentorlauf 2018 als 16. zweitbeste ÖSV-Läuferin hinter der auf Rang fünf klassierten Stephanie Brunner. gepa

Vorarlberger Riesentorläufer sind einen Monat vor Sölden-Weltcup gut in Form, Liensberger sucht Schuh-Lösung.

Schwarzach Der Countdown für den Ski-Weltcupauftakt in Sölden läuft. Genau in einem Monat geht der Gletscher-Event mit dem Riesentorlauf der Damen los. Katharina Liensberger dürfte, wenn die Probleme mit Skipool und Skiverband ausgeräumt sind, nach der Verletzung von Elisabeth Kappaurer die einzige Vorarlberger Starterin sein. Die 22-jährige Nationalteamläuferin aus Göfis hat gemäß Skipool keinen gültigen Schuh-Ausrüstungsvertrag und damit derzeit keine Startberechtigung. Toni Giger, der neue Chef der ÖSV-Alpinen, wiederholte gestern, intensiv an einer Lösung im Sinne von Liensberger zu arbeiten. „Ich will, dass sie in Sölden fährt. Ich habe mich den ganzen Vormittag mit dem Thema beschäftigt.“ Die Rennläuferin selbst will in der kommenden Woche eine Schuh-Lösung präsentieren. Roland Pfeifer, der ehemalige Trainer von Mikaela Shiffrin, ist Berater von Liensberger und war – akkordiert mit dem Skiverband – beim Trainingslager der ÖSV-Damen in Neuseeland vor Ort.
Mit der verletzten Stephanie Brunner und Anna Veith werden die in der Riesentorlauf-Weltrangliste bestplatzierten österreichischen Damen beim Saisonstart Ende Oktober fehlen. Liensberger ist aktuell die Nummer 16; hinter Nina Ortlieb (108.) und Christine Scheyer (116.) scheint Emily Schöpf auf Platz 155 als beste RTL-Läuferin aus den Reihen des Vorarlberger Skiverbandes auf.

Breit aufgestellt

Breiter aufgestellt ist der VSV bei den Herren. Daniel Meier (31.), Magnus Walch (48.), Johannes Strolz (49.), Mathias Graf (61.), Patrick Feurstein (63.), Thomas Dorner (95.) und Christian Hirschbühl (103.) dürfen sich alle Hoffnungen auf einen Start am Rettenbachferner machen. „Wir haben ein schönes Potenzial an Athleten“, freut sich VSV-Präsident Walter Hlebayna. „Wer am Start stehen wird, entscheidet sich erst bei den kommenden Trainings in den nächsten Wochen.“ Sölden ist ein schwerer Hang, da soll keiner ins kalte Wasser geworfen werden. Hlebayna: „Wir stehen laufend in Diskussion mit den Trainern des ÖSV. Man muss sehen, ob die aktuelle Entwicklung passt. Unsere Läufer haben bisher eine gute Vorbereitung hinter sich und sind voll bei der Musik.“