Rankweil lässt kein Kind zurück

VN / 06.10.2019 • 16:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
In Rankweil verstärkt man das Engagement für Familienfreundlichkeit weiter. Es gibt neue Sprechstunden und eine Befragung Alleinerziehender. MARKTGEMEINDE RANKWEIL

Engagement der Marktgemeinde in Sachen Familienfreundlichkeit wird weiter ausgebaut.

Rankweil „Rankweil lässt kein Kind zurück“ ist ein Präventionsprogramm mit dem Ziel, allen Kindern ein chancengerechtes Aufwachsen zu ermöglichen. Dieses familienfreundliche Ziel wird mit weiteren Initiativen konsequent fortgesetzt. „Rankweil lässt kein Kind zurück ist eine logische Weiterentwicklung in Bezug auf unser Engagement zum Thema Familienfreundlichkeit. Wir wollen uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen und reagieren bedarfsgerecht auf die steigenden Anfragen und Anforderungen und bauen unser Familienangebot kontinuierlich aus“, betont Bürgermeisterin Katharina Wöß-Krall.

In Kooperation mit dem Netzwerk Familie finden erstmalig Sprechstunden für Familien statt. Den Auftakt macht die Sprechstunde zum Thema „Kinderbetreuung im Krankheitsfall“ heute Montag, 7. Oktober, ab 16 Uhr. „Familien brauchen in verschiedenen Lebenssituationen sehr kurzfristig eine verlässliche Person für die Kinderbetreuung. In der Sprechstunde berät eine Mitarbeiterin vom Netzwerk Familie die interessierten Eltern und gibt ihnen einen Überblick über die unterschiedlichen Möglichkeiten“, informiert Projektleiterin Elke Moosbrugger. Am Montag, 4. November, wird sich alles um das Thema „Ein Baby kommt … Was ist zu tun?“ drehen.

Zudem möchte die Marktgemeinde mehr über die Bedürfnisse und Lebensumstände von AlleinerzieherInnen erfahren. Mitte Oktober wird im Rahmen einer anonymen Befragung unter anderem erhoben, ob die vorhandenen Angebote attraktiv und leistbar sind, welche Bedürfnisse Alleinerziehende haben und mit welchen Herausforderungen sie im Alltag konfrontiert sind. Alle Alleinerziehenden mit Kindern bis zu neun Jahren sind eingeladen, mittels Fragebogen oder in Form eines Interviews teilzunehmen.