Harder Handballer zollen den Strapazen Tribut

Sport / 10.10.2019 • 09:30 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Nach dem 24:27 bei West Wien und dem 25:26 in eigener Halle gegen Skjern mussten Max Hermann und die Harder Handballer gegen Ferlach mit 27:30 die dritte Niederlage in Folge einstecken. GEPA

Rote Teufel mit 27:30-Heimniederlage im Verfolgerduell gegen Ferlach.

Hard „Wir wollen in dieser Saison kein Ligaheimspiel verlieren“, kündigte Alpla-HC-Hard-Cheftrainer Klaus Gärtner vor Saisonbeginn an. Nach drei Siegen gegen Bärnbach/Köflach (30:25), Graz (32:30) und Bregenz (26:22) muss der 44-jährige Deutsche sein Saisonziel nun korrigieren. Im Nachtragsspiel der siebten Runde in der Spusu Liga mussten sich die Roten Teufel vom Bodensee erstmals in der Geschichte gegen Ferlach mit 27:30 geschlagen geben. Für den ÖHB-Vizemeister war es vier Tage nach dem 25:26 gegen Skjern im EHF-Cup-Hinspiel bereits die zweite Niederlage in Folge im eigenen Wohnzimmer.

Goalie Skof als Matchwinner für Ferlach

Wie sehr die Doppelbelastung durch die Teilnahme am Europacup an den Kräften zehrt, zeigt die Tatsache, dass die erfolgsverwöhnten Harder im Verlauf der gesamten Spielzeit lediglich zwei Mal in Front lagen. Die Gäste aus der südlichsten Stadtgemeinde Österreichs drückten von Beginn an auf das Tempo. Zudem deomonstrierte Torwartlegende Gorazd Skof mit zahlreichen Paraden eindrucksvoll, dass er trotz seiner 42 Jahre sein Handballhandwerk noch immer bestens versteht. Mit zahlreichen Paraden stellte der ehemalige Champions-League-Sieger seine Klasse unter Beweis und hatte großen Anteil am Gesamterfolg der Kärntner, die mit nunmehr neun Punkten und einem Zähler Rückstand auf Hard ihre Anwartschaft auf einen Startplatz im Oberen-Play-off untermauerten.

Trio mit je sechs Toren

Auf Seiten der Gastgeber waren es lediglich Neuzugang Tine Poklar, Spielmacher Gerald Zeiner und Routinier Michael Knauth, die mit je sechs Toren ihre Normalform erreichten. Cotrainer Severin Englmann nach Spielende: „Wir sind von Anfang an nicht in einen Lauf gekommen und haben es nicht geschafft, den notwendigen Wiederstand zu leisten. Im Angriff hatten wir zu viele Fehlwürfe bzw. sind immer wieder am Gästetorwart gescheitert.“

Viel Zeit bleibt den Roten Teufeln aber nicht, um die dritte Niederlagen in Folge zu verdauen. Bereits am Freitag geht es um 4:30 Uhr via Friedrichshafen nach Dänemark zum Europacuprückspiel am Samstag (15.30 Uhr) in Skjern und 72 Stunden später wartet dann das Gastspiel bei Meister Krems.

Spusu Liga der Männer 2019/20

Hauptrunde, Nachtrag 7. Spieltag

Alpla HC Hard – SC Ferlach 27:30 (13:14)

Sporthalle am See, SR Wallner/Weber

Zweiminutenstrafen: 6 bzw. 7

Torfolge: 5. 1:3, 11. 5:4, 18. 5:8, 22. 9:10, 26. 12:11, 35. 15:17, 41. 19:19, 46. 21:23, 50. 23:24, 55. 24:28, 58. 25:29m 59. 26:29

Alpla HC Hard: Hurich, Baldauf, Doknic; Hermann, Wurst 2, Raschle, Manuel Schmid 3, Zivkovic, Poklar 6, Becvar, Schwärzler, Knauth 6/1, Weber 1, Zeiner 6/3, Schweighofer 1, Horvat 2

SC Ferlach: Skof, Strießnig; Simic, Bobas, Rath 3, Besser, Mujanovic 3, Golcar 3, Jovanovic 5, Ploner 3, Klec 5, Kotar 7, Urbani, Gonzales-Martinez 1

Nächste Spieltage

Alpla HC Hard – Schwaz Handball Tirol Freitag, 18. 10., 19 Uhr

HSG Bärnbach/Köflach – Alpla HC Hard Freitag, 1. 11., 19 Uhr (HR: 25:30)

Alpla HC Hard – HC Fivers WAT Margareten Sonntag, 3. 11., 18 Uhr (HR: 28:26)