SP zieht Schlussstrich unter Landtagswahlkampf

Menschen / 11.10.2019 • 14:00 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Parteichef Martin Staudinger (l.) erhählt Schützenhilfe für Wahlkampfziele von „Bürgern aus der Mitte“ wie Birgit Pfeifer sowie Valentin Fetz und Sabine Grohs.

Sozialdemokraten schließen Wahlkampf ab: Spitzenkandidat Martin Staudinger bietet sich als „Mitgestalter“ an und will Vorarlberg an die Spitze bringen.

Bregenz Staudinger gibt sich überzeugt davon, dass eine Regierungsbeteiligung der Sozialdemokraten den sozialen Ausgleich bringen würde und ein Gegengewicht zur Bundespolitik darstellen würde. „Die Vorarlberger wollen eine starke Wirtschaft und dass die soziale Balance ausgeglichen ist. Schwarz-Rot ist die perfekte Kombination dafür“, sagte Martin Staudinger. In Tausenden persönlichen Gesprächen mit Bürgern hätten er und sein Team sehr viel Zuspruch erhalten. Das betreffe zum einen den Stil des „Mitanand“, zum anderen aber auch die inhaltlichen Schwerpunkte der Sozialdemokraten: „Die Vorarlberger wollen Lösungen für die langen Wartezeiten im Gesundheitsbereich und den überhitzten Wohnungsmarkt. Und sie wollen beste Qualität bei der Kinderbetreuung und in der Pflege unserer Eltern und Großeltern. Das alles sind Kernthemen der SP, uns trauen die Menschen hier die größte Lösungskompetenz zu“, berichtet Martin Staudinger, der sich LH Markus Wallner (VP) als künftiges Regierungsmitglied offen anbietet.

„Schwarz-Rot tut Vorarlberg gut“

Diese wichtigen Bereiche seien die blinden Flecken der bisherigen Landesregierung gewesen. Ziel einer Regierungsbeteiligung wäre es, das Land auch hier an die Spitze zu bringen. Damit der Stillstand beendet wird, sei es vor allem wichtig, dass die VP keine absolute Mehrheit bekomme: „Absolute Macht ist nie gut, egal welche Partei in diese Position kommt. Wir sind bereit, Verantwortung in der Regierung zu übernehmen.“ Das wäre vor allem auch vor dem bundespolitischen Hintergrund sinnvoll, erklärt Staudinger: „Vorarlberg ist bekannt dafür, eigene Wege zu gehen. Schwarz-Rot auf Landesebene ist ein wichtiges Gegengewicht zu einer möglichen Schwarz-Grünen Koalition und garantiert den sozialen Ausgleich.“

Zuspruch aus der Mitte der Gesellschaft

Unterstützung erhielt Staudinger von drei Vorarlberger Bürgern aus der Mitte der Gesellschaft, allesamt keine Parteimitglieder. Sie alle würden diesmal und teils zum ersten Mal die SP wählen. „Ich weiß, wie schwer man es als Alleinerzieherin in Vorarlberg hat. Mir gefällt es, dass Staudinger sich für bessere Kindergarten-Öffnungszeiten und die Anhebung der Gehälter in den typischen ‚Frauenberufen‘ – etwa in der Pflege – einsetzt. Meine Stimme hat er“, sagt Sabine Grohs, Werbe- und Marketingexpertin aus Bludenz.  Auch OP-Assistentin Birgit Pfeifer aus Vandans ist überzeugt: „Ich habe Martin Staudinger persönlich kennengelernt und finde seinen Stil und seine Vorschläge richtig.“ Erstmals die SP wählen wird am Sonntag auch Valentin Fetz aus Bregenz. „Die SP war für mich eigentlich nie eine Option. Ich habe früher eine andere Partei gewählt. Als ich Staudinger kennengerlernt habe, hat er mich von seinem Weg und seinen Zielen überzeugt.“