Arbeitslosenquote in EU und Euroraum auf niedrigem Stand

Markt / 31.10.2019 • 14:45 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

brüssel Die Arbeitslosenquoten im Euroraum und in der gesamten Europäischen Union sind im September im Vergleich zum Vormonat unverändert geblieben und weisen weiterhin die niedrigsten Werte seit dem Jahr 2008 bzw. 2000 auf. Im Euroraum lag die saisonbereinigte Arbeitslosenquote im September 2019 bei 7,5 Prozent, teilte Eurostat am Donnerstag mit. Im September 2018 waren es 8,0 Prozent gewesen.

In allen 28 EU-Ländern lag die durchschnittliche Arbeitslosenquote nach den Berechnungen der EU-Statistikbehörde bei 6,3 Prozent und ist im Vergleich zu September 2018 ebenfalls gesunken. Damals betrug die Arbeitslosenquote 6,7 Prozent.

Von den Mitgliedstaaten verzeichneten Tschechien (2,1 Prozent) und Deutschland (3,1 Prozent) im September 2019 die niedrigsten Arbeitslosenquoten. Die höchsten Quoten registrierten Griechenland (16,9 Prozent im Juli 2019) und Spanien (14,2 Prozent). Die beiden Länder führen auch bei der Jugendarbeitslosigkeit: 33,2 Prozent betrug die Quote im zweiten Quartal 2019 in Griechenland, in Spanien waren es 32,8 Prozent.

Österreich liegt laut Eurostat mit 4,5 Prozent unter dem EU-Schnitt. Nach der nationalen Berechnungsmethode beträgt die heimische Arbeitslosenquote 6,7 Prozent. 334.464 Personen sind laut den aktuellen Daten des Arbeitsmarktservice (AMS) arbeitslos.

Im Vergleich zum Vorjahr sank die Arbeitslosenquote in 22 Mitgliedstaaten und blieb unverändert in Belgien, Portugal und Rumänien. Ein geringfügiger Anstieg wurde in Litauen und Dänemark verzeichnet, in Schweden betrug er ein Prozent. Die stärksten Rückgänge wurden in Griechenland (von 19,1 auf 16,9 Prozent zwischen Juli 2018 und Juli 2019), Zypern (von 8,0 auf 6,6 Prozent) und Estland (von 5,3 auf 3,9 Prozent zwischen August 2018 und August 2019) registriert.