Postprobleme

Leserbriefe / 12.11.2019 • 18:34 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zum VN-Bericht vom 11. November:

Der „Dauerbrenner“ Post betrifft nicht nur Bludenz, ich kann – wie schon öfters – ähnliche Erlebnisse von der verzögerten, verschleppten Postzustellung aus Feldkirch berichten: Rezepte, die über eine Woche im gleichen Bezirk unterwegs sind, Befunde, die offenbar Weltreisen hinter sich haben, bevor sie in der Praxis einlangen, verschleppte Bankenpost usw., Zustellung nur dreimal die Woche … An den Zustellern mangelt es meiner Beobachtung nach nicht. Es ist wie immer: Der Fisch fängt vom Kopf an zu stinken! Ein Management, das sich, anstatt um Optimierung ureigenster Betriebsabläufe zu kümmern, fragwürdige Daten-Verkaufsgeschäfte abschließt (vmtl. nur eine Spitze des Eisbergs solcher fachfremder Aktionen) sollte sich umgehend genauer Untersuchungen seiner Geschäftsaktivitäten unterziehen müssen! Ich bin überzeugt, dass eine privatwirtschaftliche Betriebsführung eine solche andauernde Kette von Fehlentscheidungen und Unterlassungen nicht überstehen könnte. Auf Beschwerden zeigt sich keinerlei Unrechtsbewusstsein, es werden nur schwammige Ausreden vorgebracht! Es schiene mir die journalistische Recherche wert, eine österreichweite Mängelerhebung durchzuführen und die Postverantwortlichen damit zu konfrontieren!

Univ. Prof. Dr. Peter König, Feldkirch