Gletscherschwund

Leserbriefe / 13.11.2019 • 19:17 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Zum Leserbrief von Hr. Neurauter vom 9. 11. 2019:

Sehr geehrter Herr Neurauter, ich nehme an, Sie sind weder Glaziologe noch Klimaforscher. Diese Fachleute warnen seit Jahren in immer dramatischeren Appellen vor dem Gletscherschwund, der Aletsch-Gletscher z. B. hat diesen Sommer acht Meter an Höhe verloren – das hat es noch nie gegeben! Werden Sie ihre Meinung erst dann ändern, wenn die wunderschönen Südhänge in und ob Ludesch aufgrund von anhaltender Trockenheit und extremer Hitzewellen de facto unbewohnbar sein werden? Ich jedenfalls möchte nicht warten, bis der Rhein mit 7600 Kubikmetern pro Sekunde ins Land rauscht.

Mag. Markus Hämmerle, Lustenau