Holzboden richtig pflegen

Eigentum / 13.11.2019 • 16:12 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Geölte Holzböden schaffen ein angenehmes Raumklima.Foto: natural.at
Geölte Holzböden schaffen ein angenehmes Raumklima.Foto: natural.at

Holzböden mit natürlicher Oberflächenbehandlung sind in der Lage,
Feuchtigkeit aus der Raumluft zu regulieren.

Reinigung Die Heizsaison hat begonnen und die Innenräume sind vielfach von trockener – weil erwärmter – Raumluft erfüllt. Neben Zimmerpflanzen, Stoßlüften oder Lehmwandanstrichen hilft auch ein Holzboden dabei, Feuchtigkeit zu regulieren. Ein natürlicher Parkett- und Fußboden, der nicht mit Lack versiegelt, sondern mit Öl behandelt wurde, bleibt offenporig und dennoch vor Schmutz und Nässe geschützt. Holzböden helfen daher dabei, ein Wohlfühlklima zu erzielen. Natürliche Öle dringen tief in das Material ein – vermischte Naturharze geben die nötige Festigkeit und Oberflächenschutz. Es gibt auch Hartöle, die mit UV-Blocker versetzt sind, damit Böden aus helleren Hölzern wie Weißbuche, Fichte oder Ahorn eine etwas stumpfere Oberfläche erzielen.

Einfache Anwendung

Die Anwendung ist einfach. Mit einem weichen, breiten Pinsel wird das Öl mehrfach in Abständen von etwa 30 Minuten auf den geschliffenen Boden aufgetragen – so lange, bis die Holzfasern kein Öl mehr in sich aufnehmen und es glänzend auf der Oberfläche bleibt. Der Überschuss wird dann 30 bis 40 Minuten nach dem letzten Auftrag mit einem trockenen, gut saugenden Lappen aufgenommen. Wichtig: Der Boden sollte seidenmatt erscheinen und nicht mehr glänzen. Den Abschluss bildet ein Pflegewachsöl oder ein Finishöl, das rutschhemmend wirkt. Schon nach 24 Stunden ist der Boden wieder begehbar. Voll belastet werden kann er nach 14 Tagen. Zur Pflege reicht es, den Raum zu saugen oder zu kehren. Bei gröberen Verschmutzungen kann auch mit einem weichen Baumwolltuch und einem milden Spezialreiniger nass gewischt werden. Gutes Parkettöl eignet sich nicht nur für Holzböden, sondern auch für Arbeits- und Tischplatten sowie OSB- und Korkböden.