Abfahrverbot soll kommen

Vorarlberg / 14.11.2019 • 20:24 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die winterlichen Staus sollen sich auf der Autobahn abspielen. VN/Lerch
Die winterlichen Staus sollen sich auf der Autobahn abspielen. VN/Lerch

Stadtvertretung stimmt saisonalem Abfahrverbot zu.

Bludenz Die Bludenzer Stadtvertreter haben sich mehrheitlich für ein saisonales Abfahrverbot von der Autobahn ausgesprochen. Wie berichtet, hatte die SPÖ Abfahrverbote, wie es sie in Tirol und Salzburg schon gibt, auch im Süden des Landes gefordert.

Spätestens seit der Öffnung der zweiten Pfänderröhre sei der Ausweichverkehr ein wichtiges Thema in der Region. Es gehe darum, eine Verbesserung der Situation zu erzielen, waren sich die Stadtvertreter einig. Geht es nach den Bludenzern sollen die Abfahrten zwischen Nenzing und Klösterle während der Wintersaison vom Abfahrverbot an Wochenenden und Feiertagen betroffen sein.

Dass ein solches Maßnahmenpaket nicht von heute auf morgen umsetzbar ist, macht die Tatsache deutlich, dass etwa in Tirol zwei Jahre der Vorbereitung notwendig waren. Auch im Bludenzer Rathaus war man sich einig, dass eine Umsetzung für diesen Winter undenkbar ist. Daher war in diesem Zusammenhang von einer „schnellstmöglichen Lösung“ die Rede. Auch soll offengelassen werden, ob das Abfahrverbot über die Arbeiten am Autobahnknoten Bludenz-Bürs bzw. Montafon hinaus bestehen bleiben soll.

Somit liegt der Ball nun bei Bürgermeister Mandi Katzenmayer bzw. dem Land, von dem man in diesem Fall abhängig ist. Die Autobahn mündet nämlich überall in eine Landesstraße, womit sämtliche Entscheidungen in Bregenz getroffen werden müssen. Für die Bludenzer heißt es somit vorerst weiter „Bitte warten“. VN-JS