Ludescher Unvernunft

Leserbriefe / 14.11.2019 • 18:49 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Die Bevölkerung von Ludesch hat entschieden. Sie hat sich gegen die Erweiterung bzw. Umstrukturierung eines florierenden heimischen Betriebes ausgesprochen. Zahlreiche Arbeitnehmer blicken jetzt wohl in eine ungewisse Zukunft; von der „Quasienteignung“ der betroffenen Grundeigentümer reden wir gar nicht. Zurückzuführen ist dies auf Populismus – dies-mal von links. Die weltfremden Grünen meinen wohl, dass uns ohne Zutun, also Arbeit und Fleiß, „die gebratenen Tauben in den Mund fliegen“. Unverständlich ist in diesem Zusammenhang auch die Entscheidung des Landeshauptmannes – der nicht müde wird, immer wieder den tollen Wirtschaftsstandort Vorarlberg zu betonen –, eine Koalition mit dieser wirtschaftsfeindlichen Partei einzugehen, hatte er nach der Wahl doch noch drei andere Möglichkeiten. Schauen wir mal, wohin das noch führen wird. Die Grünen werden ihre Ziele erst dann erreicht haben, wenn alle Landsleute und „Landsleutinnen“, von der Mindestsicherung und anderen Transferzahlungen lebend, in der Wiese liegend, den blühenden Löwenzahn betrachtend und den quakenden Fröschen lauschend, von den „grünen“ Errungenschaften wie drittes Geschlecht, Binnen-I, gleichgeschlechtliche Ehe und dergleichen träumen. Wer sehen will, wie ein von einer „linken“ Regierung beherrschter Staat aussieht, der möge nur einen Blick nach Venezuela, dem an natürlichen Ressourcen vermutlich reichsten Land Südamerikas, werfen – weiterer Kommentar wohl überflüssig!

Dr. Rudolf Margreitter, Dornbirn