Militärdiensthunde töten ­Hundeführer in Kaserne

Welt / 14.11.2019 • 22:39 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Warum die Belgischen Schäferhunde den 31-Jährigen attackiert haben, ist unklar. APA
Warum die Belgischen Schäferhunde den 31-Jährigen attackiert haben, ist unklar. APA

Wiener Neustadt In der Flugfeld-Kaserne des Jagdkommandos Wiener Neustadt ist in der Nacht auf Donnerstag ein 31-jähriger Soldat von zwei Hunden angefallen und getötet worden. Der Hundeführer wurde von einem Kollegen kurz vor zwei Uhr vor dem Zwinger gefunden, er erlag noch an Ort und Stelle seinen schweren Bissverletzungen. Warum ihn die Belgischen Schäferhunde attackiert hatten, war unklar. Der Oberwachtmeister aus dem Bezirk Mödling war an diesem Abend für Betreuung, Auslauf und Fütterung der Tiere zuständig. Die beiden Belgischen Schäferhunde sind klassische Zugriffshunde. „Ihre Aufgabe ist es, den Angreifer unschädlich zu machen“, erläuterte Bundesheersprecher Michael Bauer.

Der Oberwachtmeister war seit 2005 beim Bundesheer und war seit 2017 als Hundeführer tätig. Er galt als ein „sehr erfahrener, besonnener und überlegter Kollege“, sagte Bauer. Das Landeskriminalamt Niederösterreich übernahm die Ermittlungen.