Auch Laien predigten

Leserbriefe / 15.11.2019 • 19:03 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz am 13. November prangerte der Papst das neue Aufflammen des Antisemitismus an. „Das ist weder menschlich noch christlich. Die Juden sind unsere Geschwister und dürfen nicht verfolgt werden.“ Dann ging er in der Fortsetzung seiner Katechesenreihe über die Apostelgeschichte auf das in Korinth lebende Ehepaar Aquila und Priscilla ein. Beide waren Opfer der Judenvertreibungen in Rom und begründeten in Korinth eine Hauskirche, einen Ort des Gebetes und der Eucharistiefeier. Seit der Frühzeit der Kirche hatten Laien und Familien eine enorme Bedeutung für das Wachsen der Kirche, betonte der Papst. Dank ihres Glaubens und ihres missionarischen Engagements sei das Christentum über die Jahrhunderte gelangt. Um sich lebendig zu entfalten, war auch der Einsatz dieser Familien, dieser Eheleute, dieser christlichen Gemeinden, der gläubigen Laien, die den Nährboden für das Wachsen des Glaubens geliefert haben, notwendig. Das Christentum sei von Anfang an auch von Laien gepredigt worden, so der Papst. Laien seien aufgrund ihrer Taufe dafür verantwortlich, den Glauben weiterzutragen.

Pfr. Helmut Rohner, Dornbirn