Oscarverdächtiges Cäciliakonzert

Vorarlberg / 17.11.2019 • 18:24 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Anton Batlogg wurde für 40 Jahre Trachtenkapelle Gantschier mit dem Abzeichen des Vorarlberger Blasmusikverbandes geehrt. Trachtenkapelle Gantschier
Anton Batlogg wurde für 40 Jahre Trachtenkapelle Gantschier mit dem Abzeichen des Vorarlberger Blasmusikverbandes geehrt. Trachtenkapelle Gantschier

Trachtenkapelle präsentierte außergewöhnliches Cäciliakonzert.

Gantschier Sie ist bekannt für Außergewöhnliches. Die Rede ist von der Trachtenkapelle Gantschier unter der musikalischen Leitung von Melanie Melmer, die kürzlich im bis auf den letzten Platz gefüllten Polysaal ihr Cäciliakonzert präsentierte.

Auch in diesem Jahr wurde mit Kreativität und Einfallsreichtum nicht gegeizt. Unter dem Motto „And the Oscar goes to…“ wurden diverse Musikstücke aus bekannten Filmen zum Besten gegeben. Eingestimmt wurde das begeisterte Publikum jeweils von bekannten Szenen aus dem jeweiligen Film. Diese wurden durch die Musiker nachgespielt und mit viel Humor bestückt. Der Unterhaltungswert war jedenfalls sehr groß. So standen etwa die Streifen von „Jurassic Park“, „James Bond“, „Forrest Gump“, „Titanic“ oder etwa „The good band and the ugly“ und „Bohemian Rhapsody“ Pate für die diversen Szenen. Anschließend wurden in gekonnter Manier die Musikstücke dazu präsentiert.

Zur Einstimmung spielte der Nachwuchs „Gagla & Tö“ groß auf, wobei Johannes Stroß die Leitung an seine Schwägerin Fabienne Stroß übergab. Kurz vor der Pause wurde so dann noch Anton Batlogg für seine 40-jährige Tätigkeit bei der Trachtenkapelle Gantschier mit dem Abzeichen des Vorarlberger Blasmusikverbandes geehrt. Obmann Erik Brugger gratulierte dem langjährigen Mitglied recht herzlich. Nach fast zwei Stunden ging das fulminante Hörerlebnis zu Ende. Doch ein Highlight hatten die Musiker der Trachtenkapelle noch zu bieten. Denn als Zugabe gab es ein Gesangsduett von Andreas Würbel und Michelle Mangeng. Sie präsentierten das Lied „Shallow“ aus dem Film „A star was born“. Am Ende gab es noch einen gemütlichen Ausklang im Foyer des Polysaals, bei dem die eine oder andere Szene nochmals unter vielen Lachern besprochen wurde.