Pensionen bleiben politische Baustelle

VN Titelblatt / 17.11.2019 • 22:29 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Mehrere Konzepte für eine Reform. Die Arbeiterkammer fordert Flexibilität.

Wien Soziale Sicherheit ist eine der Überschriften in den anstehenden Koalitionsverhandlungen. Ein Thema dabei: die Pensionen. Die EU-Kommission und die OECD fordern von Österreich Reformen, unter anderem die Koppelung des Antrittsalters an die Lebenserwartung. Die Vorarlberger Arbeiterkammer hat einen anderen Vorschlag. Sie plädiert für eine flexiblere Lösung. Arbeitnehmer zwischen 60 und 70 sollen selbst entscheiden, wann sie in Pension gehen. Wer länger als 40 Jahre arbeite, müsse belohnt werden. Die beschlossene Mindestpension nach 40 Beitragsjahren bezeichnet Arbeiterkammerdirektor Rainer Keckeis hingegen als Mogelpackung. »A3