Die Mautbefreiung

Leserbriefe / 19.11.2019 • 18:57 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wie kann man die österreichischen Staatsbürger durch die Mautbefreiung für den Transit so benachteiligen? Als Beispiel sei die Strecke A14 zwischen Hörbranz–Hohenems genannt. Zum Thema A 14 sei gesagt, dass seit Jahrzehnten viele Gespräche über den Transit in die Schweiz geführt und Nahverkehrs- und andere Lösungen vorgestellt, aber keine Entscheidungen getroffen werden
(z. B. S 18). Weiters sei erwähnt, dass die Experten, nämlich die Verkehrsplaner, schon bei der Planung der A 14
auf die heutigen Probleme hingewiesen haben. Aber auf sie hat man ja nicht gehört. Zahlen dürfen dies die Vignettenkäufer durch Erhöhungen, die höher sind als es der Index erlaubt? Oder Jahresvignettenbesitzer, die zusätzlich für Arlbergtunnel, Gleinalmtunnel, Bosrucktunnel und Tauerntunnel Gebühren zahlen. Eine schöne Aktion diese Mautbefreiung.

Mein Vorschlag wäre, dass die Jahresvignettenbesitzer die oben genannten Tunnels ohne Bezahlung benützen dürfen, das wäre eine Lösung wie z.B. in der Schweiz, und die Schweiz hat viel mehr Tunnels. Die ehemalige Korridorvignette kostete zwei Euro, das ist der Mindestpreis, der verlangt werden muss. Aber die grüne Abgeordnete Tomaselli möchte die Mineralölsteuer erhöhen, so hoch, wie es die Grünen für richtig halten. Wahrheit ist Wahrheit und Unwahrheit ist Unwahrheit, obwohl die Unwahrheit die Wahrheit immer zu verdrängen sucht.

Oswald Klettl,

Wolfurt