Schaden an der
Volkswirtschaft

Leserbriefe / 19.11.2019 • 18:57 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Ein zweistelliger Millionenbetrag geht der Region Walgau den Bach hinunter durch die Absage an Rauch & Ball. Geschädigt: Zuerst die Bevölkerung selbst wegen fehlender Löhne, der Staat wegen fehlender Beiträge zur Pensionsversicherung und Familienbeihilfe, die Gemeinde mit den fünf Mill. Euro Unterstützung und den entgangenen jährlichen Kommunalsteuereinnahmen, nicht zuletzt auch die Kirche als Grundverkäufer (Quasienteignung). Die zusätzliche Wertschöpfung (Einkaufen, Mieten, Kfz etc.) im Gesamten fehlt. Wer steht dafür gerade? Vielleicht der beharrliche Anstifter? Er könnte ja zur Wiedergutmachung und für sein Seelenheil sein Grundstück der Kirche schenken! Oder die übrigen Mitglieder der „Initiative“? Diese könnten ja im Neugut eine Alternativ-Kolchose anstreben und sich als „Arbeitssklaven“ verdingen. Die gesäte Zwietracht im Dorf wird wohl noch lange andauern. Im Übrigen halte ich die von Obgenannten angezettelte Volksabstimmung aus mehreren Gründen (manipulative Fragestellung, Eingriff ins Privateigentum, überregionale Bedeutung) für unzulässig und daher eigentlich für nichtig! Ich empfehle dazu §§ 17, 22 GG.

Friedrich Schneider,

Ludesch