Wegwerfverbot für Lebensmittel?

Leserbriefe / 19.11.2019 • 18:57 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Seit geraumer Zeit ist immer wieder vom „Wegwerfverbot für Lebensmittel“ zu lesen. Da beklagt eine Familie aus Salzburg, sie müsste notgedrungen jedes Mal die Hälfte ihrer erstandenen Lebensmittel wegwerfen, da es bei Gemüse und Obst meist nur Großpackungen gäbe. Um dies zu meiden, würde ich solchen Menschen den Kauf eines Gefrierschrankes empfehlen, denn damit könnten sie die zu viel gekauften Lebensmittel oft schon im Rohzustand einfrieren. Dann gäbe es noch die Möglichkeit, die Lebensmittel zu verarbeiten (d. h. kochen und abkühlen lassen) und anschließend einzufrieren. Ich lebe nun schon mind. 30 Jahre allein und habe mit dieser Art des „Wegwerfens“, außer Obst- u. Gemüseschalen (selten verdorbene Lebensmittel) kaum etwas zu tun. Ich wundere mich immer wieder, weshalb die Leute nicht mehr selbst denken können und meist immer Anweisungen benötigen. Es wird höchste Zeit, dass in Kindergärten und besonders in Schulen für das Leben, und nicht nur über Gewinnmaximierung oder ähnliches gelehrt wird.

Jean-Pierre Siebert,

Bregenz