Kritik an Andreas Herzog in Israel wird lauter

Sport / 20.11.2019 • 20:52 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Skopje Andreas Herzog (51) war bedient. Mit einem 0:1 in Nordmazedonien kassierte Israels Teamchef im Finish der EM-Qualifikation mit seiner Mannschaft die nächste Niederlage. Mit großen Hoffnungen und entsprechenden Resultaten gestartet, beendeten die Israeli die Quali nur auf dem enttäuschenden fünften Tabellenrang. Munas Dabbur und Co. bleibt noch die Chance, die EM-Teilnahme über das Play-off zu schaffen. Dabei war Herzog laut eigener Aussage optimistisch gewesen, mit einem Sieg gegen Nordmazedonien ein positives Gefühl ins Play-off mitnehmen zu können.

Der Vertrag des im israelischen Verband nicht mehr unumstrittenen Wieners hatte sich durch das Erreichen des im März 2020 angesetzten Play-offs bis ins kommende Jahr verlängert. Herzog will seine Aufgabe auch erfüllen, eine Vertragsverlängerung ist aber nur bei einer EM-Teilnahme realistisch. Mit Landsmann Willi Ruttensteiner als Sportdirektor des israelischen Fußballverbandes hat Herzog zwar einen Befürworter, hinter den Kulissen wird aber unverhohlen Kritik am österreichischen Teamchef laut. Das Vertrauen der Teamspieler in den Coach sei gesunken, sagte nach dem Spiel ein nicht genannter Profi in der Zeitung „Jedi‘ot Acharonot“. Herzog gab am Tag danach den Zweckoptimisten: „Vergangenen März hatten wir unsere beste Phase. Vielleicht können wir im März 2020 daran anschließen.“