Eishockey: Dornbirn mit erstem Heimsieg

Sport / 22.11.2019 • 23:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Dornbirner Stürmer Philipp Pöschmann und Kai Fässler halten Innsbruck-Angreifer Clemens Paulweber in Schach. gepa
Die Dornbirner Stürmer Philipp Pöschmann und Kai Fässler halten Innsbruck-Angreifer Clemens Paulweber in Schach. gepa

Nach acht Niederlagen ist das 5:2 der Bulldogs über Innsbruck der erste Erfolg auf eigenem Eis.

Dornbirn „Wir können ja doch noch Eishockey spielen.“ DEC-Stürmer Kevin Macierzynski war die Freude über den 5:2-Erfolg über Innsbruck ins Gesicht geschrieben. „Wenn man so lange auf der Verliererstraße ist, dann ist das ein besonderer Moment.“ Damit holten die Dornbirner in sechs Spielen unter Coach Kai Suikannen sieben Punkte. „Der Grund für den Aufwärtstrend ist der Trainer“, meinte Macierzynski, der gegen die Haie einmal traf und eine Vorlage leistete. Zwar änderte sich nichts am letzten Tabellenplatz, aber immerhin verkürzten die Messestädter den Rückstand auf die Tiroler auf elf Punkte.

Järvenpää überzeugte

Innsbruck war immer wieder am Drücker und hatte durch Thörnberg gleich zweimal die Chance auf die Führung. In der 22. Minute verzog der Schwede allein vor dem DEC-Gehäuse, in der 26. Minute entkam er in Unterzahl den Bulldogs. Doch Dornbirn-Keeper Järvenpää verhinderte Schlimmeres. Kurz nach dieser Aktion hatte die Messestädter ihre erste Großchance in diesem Drittel. Doch der abgelenkte Schuss von Tamminen verfehlte um Zentimeter das leere Tor. Die Bulldogs hatten die Gäste nun besser im Griff. Der Lohn für ihr unermüdliches Forechecking folgte in der 36. Minute. Olle Liss nagelte im Powerplay die Scheibe ins Kreuzeck. Sechs Sekunden vor Drittelende erhöhte William Rapuzzi auf 3:1. Und der DEC konnte sogar nachlegen. Dabei waren in der 46. Minute die Innsbrucker dem Anschlusstreffer näher. Ex-Dornbirn-Spieler Joel Broda scheiterte in Überzahl gleich drei Mal an Järvenpää. Mit einer Fangquote von 93,3 Prozent machte der Rinne-Ersatz erneut eine gute Figur. Augenblicke nach dem Ende der Haie-Überzahl war wieder Rapuzzi zur Stelle, der auf 4:1 erhöhte. Zwar verkürzte Herbert (49.) für die Haie noch einmal, doch der erste Heimsieg in dieser Saison war nicht mehr in Gefahr. Zumal Stefan Häußle in der 54. Minute für den 5:2 Endstand sorgte.

Linz wartet

Was dieser Sieg wert ist, zeigt das morgige Spiel gegen Linz. Der Tabellensechste wird für die Bulldogs eine ganz andere Herausforderung. „Ich habe im Bus lange Zeit, um mir über den nächsten Gegner meine Gedanken zu machen“, erklärte Dornbirns Trainer Suikkanen. abr