Finanzskandal im Vatikan

Welt / 26.11.2019 • 22:56 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Vatikanstadt Papst Franziskus hat einen Finanzskandal im Vatikan eingestanden. „Sie haben Sachen gemacht, die nicht sauber erscheinen. Es gab Fälle von Korruption“, so der Pontifex. Das Gute sei, dass der Fall „von innen“ aufgedeckt worden sei, nicht wie andere Skandale von außen. Dabei geht es unter anderem um Gelder aus dem sogenannten Peterspfennig – einer Kollekte, die in den Kirchen weltweit für den Papst gesammelt wird. Das Geld soll unter anderem in Luxus­immobilien in London investiert worden sein. Gegen fünf Mitarbeiter der Kurie wird ermittelt, sie wurden vom Dienst suspendiert. Für alle Verdächtigen gelte die Unschuldsvermutung, so der Papst. Es sei an sich noch keine Straftat, Gelder in Immobilien zu investieren. Man müsse aber sichere und moralische Investitionen tätigen. 

Zeitgleich hat der Papst angekündigt, die Verurteilung des Gebrauchs und auch des Besitzes von Atomwaffen in die offizielle katholische Lehre zu übernehmen. Der Katechismus ist das wichtigste Lehrbuch der katholischen Kirche.