Weiter Spurensuche im Grünen Gewölbe: Täter noch flüchtig

Welt / 26.11.2019 • 22:56 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Im Residenzschloss in Dresden geht nach dem Raub die Spurensuche weiter. AP
Im Residenzschloss in Dresden geht nach dem Raub die Spurensuche weiter. AP

Dresden Nach dem Juwelendiebstahl aus dem Grünen Gewölbe im Dresdner Residenzschloss steht für die Ermittler fest: es war kein „normaler“ Einbruch. „Insgesamt sprechen die Umstände für eine zielgerichtete und vorbereitete Tat“, sagte der Leiter der Sonderkommission „Epaulette“, Kriminalrat Olaf Richter, am Dienstag. Die Ermittler sind sicher, dass der nahe der Autobahn in einer Tiefgarage in Brand gesetzte Wagen das Fluchtfahrzeug war. Im Wrack wurden Spuren vom Tatort gefunden.

Auch das Feuer in einem Stromverteilerkasten in der Nähe des Museums stehe mit dem Einbruch in Verbindung. Er sei vorsätzlich angezündet worden, worauf die Straßenbeleuchtung in der Umgebung ausfiel. Kunstexperten sehen eine neue Bedrohungslage für die Sicherheit der Museen. Der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger, forderte angesichts dieser ganz spezifischen neuen Gefährdung eine Taskforce.