18. Silberne für KSK Klaus scheint besiegelt

Sport / 01.12.2019 • 19:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
KSK-Klaus-Freistilspezialist Saba Chikhradze (rotes Trikot) wenige Sekunden vor seinem Schultersieg gegen Amirkhan Visalimov. VN/STIPLOVSEK

Klauser Ringerstaffel mit 22:34-Heimniederlage im ersten Finale der Bundesliga gegen den AC Wals.

Klaus Die Entscheidung scheint gefallen und der 33. Titelgewinn von Serienmeister Wals wohl beschlossene Sache. Im Hinkampf der Finalserie der Ringer-Bundesliga bestätigte der Rekordtitelträger aus Salzburg seine nationale Vormachtstellung und setzte sich beim KSK Klaus mit 22:34 durch. Die Equipe aus der Winzergemeinde wird sich in der seit 1974 im Österreichischen Ring­sportverband (ÖRSV) in Form einer Bundesliga ausgetragenen Meisterschaft mit dem 18. Vizemeistertitel begnügen müssen. Dazu kommen neun Titelgewinne (letztmals 2016) und 13 Bronzene.

Wals mit Vorteilen in Griechisch-Römisch

Die knapp 600 Ringsportfans in der Mittelschule Klaus bekamen im zum ingesamt zwölften Mal seit Einführung der Finalserie 2000 im Königsduell der beiden erfolgreichsten Ringerklubs Österreich um die nationale Krone packende Duelle geliefert, in denen die Gäste die entscheidenden Nadelstiche setzten. Wals entschied im Freistil vier der sieben Kämpfe für sich und lag zur Pause mit 16:13 vorne. In der Runde der Griechisch-Römisch-Spezialisten blieben aus Sicht des Gastgebers aber lediglich Shota Legionär Glonti (57 kg) und Stefan Steigl (77 kg) siegreich und brachten es auf insgesamt 9:18 Mannschaftspunkte.

Jubel bei Amer Hrustanovic. Der Olympiastarter von 2016 holte zwei Siege gegen Dominic Peter beim 34:22-Erfolg von Wals im Final-Hinkampf beim KSK Klaus. VN/Stiplovsek

„Die Freistilrunde verlief nicht so, wie wir es uns vorgestellt hatten. Besonders die Schulterniederlage von Dominic Peter nach 2:1-Führung wenige Sekunden vor Ende gegen Amer Hrustanovic hat weh getan“, betont KSK-Sportchef Bernd Ritter. „Aber wir werden nicht aufgeben. Wir wollen den Sieg in Wals. Ob es reicht, wird man sehen“, so Ritter vor dem Rückkampf.

Erste Ringer-Bundesliga 2019
Finale, Hinkampf
KSK Klaus – AC Wals (M) 22:34 (37:84)

Die Kampffolge: 4:0, 7:1, 8:5, 8:9, 9:12, 13:12, 13:16, 17:16, 18:19, 19:22, 19:26, 19:30, 19: 33, 22:34
Freistil 57 kg: Abdulnasir Deshen – Ahmedov Zelimkhan 4:0 (SS), 130 kg: Johannes Ludescher – Markus Ragginger 3:1 (4:1), 62 kg: Hizir Dorsuev – Gabriel Janatsch 1:4 (2:13), 100 kg: Dominic Peter – Amer Hrustanovic 0:4 (SN), 68 kg: Magomed Schuaipov – Maximilia Ausserleitner 1:3 (3:6), 88 kg: Saba Chikhradaze – Amirkhan Visalimov 4:0 (SS), 77 kg: Simon Hartmann – Simon Marchl 0:4 (0:12)
Griechisch-römisch, 57 kg: Shota Glonti- Helmut Mühlbacher 4:0 (3V), 130 kg: Johannes Ludescher – Markus Ragginger 1:3 (1:5), 62 kg: Raphael Jäger – Bence Kovacs 1:3 (3:5), 100 kg: Dominic Peter – Amer Hrustanovic 0:4 (0:12), 68 kg: Marco Begle – Erik torba 0:4 (0:12), 88 kg: David Halbeisen – Florian Marchl 0:3 (0:8), 77 kg: Stefan Steigl – Christoph Burger 3:1 (6:5)
Finale, Hinkampf
AC Wals – KSK Klaus 7. Dezember, 19.30 Uhr

Die weitere Reihung: 3. RSC Inzing, 4. KSV Götzis, 5. AC Hörbranz, 6. KSV Söding, 7. AC Vollkraft Innsbruck, 8. KG Hötting/Hatting

Zweite Ringer-Bundesliga 2019
Endstand:
1. AC Wals Juniors, 2. KSV Götzis Juniors, 3. KG Wien,
URC Wolfurt, 5. URV Vigaun, 6. RSC Inzing Juniors, 7. KSK Klaus Juniors, 8. ASKÖ Leonding