Eishockey: Vorwärts heißt das Motto

Sport / 24.01.2020 • 09:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Störversuch von Mathias Bau Hansen und Keaton Ellerby gegen Dan DaSilva vor dem Tor von Juha Järvenpää. Draxler

Dornbirn hat die Black Wings Linz zu Gast, Sointu gibt seine Premiere.

Dornbirn Heute im Messeeisstadion gegen die Black Wings aus Linz, am Sonntag in Graz. Der Dornbirner EC hat in den letzten beiden Runden des Grunddurchgangs der Erste Bank Eishockeyliga schwierige, aber nicht unlösbare Aufgaben vor sich. Vorwärts heißt auf jeden Fall das Motto. Möchte das Team von Kai Suikkanen noch von Platz elf auf zehn vorrücken, müssten man in beiden Spielen einen Vier-Punkte-Rückstand wettmachen. Die Bulldogs wären dann aufgrund des gewonnen direkten Duells in der Tabelle vor Innsbruck platziert. Die Kontrahenten sind ebenfalls unter Zwang: Sowohl Linz, aktuell auf Platz sieben, als auch die Fünftplatzierten Grazer möchten nach dem Wochenende in der Tabelle unter den Top fünf stehen und in der Pick-Runde stehen.

Alle Duelle gingen an Linz

Dornbirns Stürmer Juhani Tamminen möchte unbedingt den HC Innsbruck überflügeln. „Das ist unser Ziel, dafür werden wir alles geben. Tabellenletzter in der Liga zu sein, ist nicht so prickelnd.“ Die Pause tat der Mannschaft gut, mit Matias Sointu gibt heute ein neuer Stürmer seine Premiere im Bulldogs-Dress. Der 29-jährige Finne, zuletzt bei den Cardiff Devils unter Vertrag wurde in der Saison 2017/18 mit Bozen EBEL-Champion, Suikkanen war damals, wie auch schon vorher in Finnland, sein Trainer.
Linz konnte die drei bisherigen Duelle gegen Dornbirn mit 3:2, 6:0 und 5:4 für sich entscheiden. Aktuell hadern die Stahlstädter aber mit vielen vergebenen Torchancen. „Das Einzige, was wir versuchen können, ist für noch mehr Verkehr vor dem Tor zu sorgen, dem Keeper auch die Sicht zu nehmen und die Scheibe noch öfter vor das Tor zu bringen“, hofft Kotrainer Mark Szücs auf etwas mehr Glück im Abschluss. Linz konnte in den vergangenen fünf Partien lediglich zwei Punkte erobern, Dornbirn kam immerhin auf fünf Zähler. Die Black Wings haben eine der gefährlichsten Powerplay-Formation der Liga, schließen 23,3 Prozent aller Überzahlsituationen erfolgreich ab.
Der Ex-Dornbirner Daniel Woger fehlt bei seinem „Heimspiel“ ebenso wegen einer Verletzung wie Mario Altmann und Mark McNeill, Matt Finn ist noch gesperrt. Im Tor der Black Wings wird der NHL- und KHL-erprobte Neuzugang Jeff Glass Stammkeeper David Kickert ersetzen.