Eishockey: Eigene Energie und fremde Hilfe

Sport / 29.01.2020 • 09:00 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Ein gut sortierter Auftritt muss für die VEU Feldkirch heute gegen Jesenice her. HARTINGER

Feldkirch, Lustenau und dem Bregenzerwald helfen nur Siege weiter.

Schwarzach In der Alps Hockey League geht es in den letzten beiden Runden des Grunddurchgangs ans Eingemachte. Laibach, Ritten und Pustertal haben drei der sechs Play-off-Plätze auf sicher, auch Cortina (Rang 4/59 Punkte) dürfte durch sein. Dahinter beginnt das große Gedränge: Feldkirch (5/56), Jesenice (6/55), Fassa (7/55), Asiago (8/54) und Lustenau (9/53) raufen sich, zum Teil mit fremder Hilfe, um die beiden restlichen Positionen. Alle Spiele beginnen heute um 20 Uhr, am Samstag geht es um 19 Uhr los.

Von der besten Seite zeigen

„Es wird alles andere als einfach“, blickt Feldkirchs Michael Lampert dem Duell heute gegen Jesenice mit gemischten Gefühlen entgegen. „Wenn wir unter die Top Sechs wollen, muss ein Sieg her.“ Die eigene Darbietung werde der Schlüssel sein, hofft der VEU-Trainer auf eine starke Performance, „so wie über zwei Drittel gegen Laibach. Jesenice hat sich zuletzt sehr stark präsentiert, acht Siege in Serie gefeiert, kaum Gegentore zugelassen. Da müssen wir dagegenhalten, uns von der besten Seite zeigen.“ Im Hinspiel setzten sich die Slowenen glatt mit 4:0 durch, fünf der bisher neun Duelle gingen an die Gäste. Mit Verteidiger Patrick Stückler bekommt der Kader wieder Zuwachs, Alex Caffi, Steven Birnstill, Kevin Puschnik oder Dylan Stanley wurden zuletzt im Halbfinale gegen Salzburg geschont. Zu Ende geht der Grunddurchgangs für die VEU am Samstag mit dem Auswärtsspiel in Cortina.
Ein perfektes Finish im Grunddurchgang benötigt der EHC. Nur mit Siegen heute beim Tabellenführer in Laibach, seit zwölf Spielen ungeschlagen, und dann am Samstag zu Hause gegen Fassa, ist der Sprung zurück in die Top sechs möglich. Fremde Hilfe inklusive. „Die Chance ist da“, glaubt Coach Christian Weber. „Wir starten mit 0:0, müssen uns aber anders anstellen als in den letzten Spielen.“ Die gingen allesamt den Bach hinunter, der EHC ist in der Alps-Punktejagd in diesem Kalenderjahr noch sieglos. „Die beiden Erfolge gegen den KAC im Halbfinale der österreichischen Meisterschaft sollten uns aber Auftrieb geben.“ Noch dazu hofft der Lustenauer Coach, dass bei seinem Team nach dem überstandenen Grippevirus die Energie zurück ist. „Wir werden uns in Laibach nicht verstecken können, müssen gut Schlittschuh laufen und das Tempo mitgehen.“ Für Weber ist klar: „Nur mit einem mutigen, selbstbewussten und resoluten Auftritt können wir Punkte einfahren.“ Fehlen dürfte dem EHC Routinier Martin Grabher Meier. Das erste Saisonduell haben die Slowenen mit 3:1 für sich entschieden, von den acht Duellen in der AHL-Geschichte gewann Laibach sieben.

Im Kampf um Platz 16

Ins Zeug legen muss sich auch der EC Bregenzerwald im Heimspiel gegen Gröden. Die Mannschaft von Markus Juurikkala hat Platz 16 und einen Bonuspunkt für die Qualifikation gegenüber den Capitals Silver (einen Punkt zurück) zu verteidigen. „Wichtig wird sein, die guten Sachen aus dem letzten Spiel gegen Pustertal mitzunehmen“, sagt der Coach. Das erste Saisonduell entschied Gröden mit 6:4 für sich.