Volkspartei mit grünem Anstrich für das Arbeitsprogramm 2020

Vorarlberg / 31.01.2020 • 19:06 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bregenz Der Klubchef der Volkspartei stellte im Bregenzer Landhaus die Arbeitsschwerpunkte seiner Fraktion für 2020 vor. Die Welt sei ein Stück unsicherer geworden und dass sich Vorarlberg aktuellen Veränderungen wie  Klimawandel, Coronavirus und schwaches Wirtschaftswachstum nicht entziehen könne, meinte Roland Frühstück. Über allem stehe freilich die Vorarlberger Mentalität des „Net lugg lo“ als Antwort auf die anstehenden Herausforderungen.

Die Kohlendioxid-Emissionen drastisch zu reduzieren, sei eines der zentralen Themen unserer Generation, gab sich der Klubchef überzeugt. Die Frage sei nicht mehr, ob der Umstieg in eine CO2-freie Wirtschafts- und Lebensweise möglich sei – es gehe vielmehr um das Wie. Die Bundesregierung gehe dabei mit der Steuerreform in die richtige Richtung. In Vorarlberg selbst werde man mit dem Start eines Strategiedialogs „Wirtschaft und Umwelt“ einen Schwerpunkt setzen. Diskutiert wird dabei auch, wie in Zukunft mit dem knappen Gut „Grund und Boden“ umgegangen werden soll, wie das Ziel der Energieautonomie weiter konsequent angestrebt werden kann oder auch der weitere Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Die Antwort der Vorarlberger Wirtschaft auf den Klimawandel jedenfalls müssten „smarte Produkte“ sein, sagte Frühstück. Damit meinte er Erzeugnisse, die nachhaltiger entwickelt, hergestellt, genutzt und entsorgt werden können. „Vorarlberg muss als Standort global wettbewerbsfähig bleiben“, betonte Frühstück. Besonderes Augenmerk soll auch auf die Budgetkonsolidierung gelegt werden. Für heuer ist in Vorarlberg eine Neuverschuldung im Umfang von bis zu 35 Millionen Euro vorgesehen. Einsparungen sollen durch Effizienzsteigerungen im System gelingen, unterstrich Frühstück. Man werde die Budgets der einzelnen Ressorts auf solche Potenziale hin durchleuchten. VN-TW