Eishockey: „Wir sind wieder im Geschäft“

Sport / 03.02.2020 • 10:35 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Dornbirns Kevin Macierzynski wird von den Znojmo-Stürmern Aaron Berisha und Martin Kosnar in die Zange genommen.  <span class="copyright">Steurer</span>
Dornbirns Kevin Macierzynski wird von den Znojmo-Stürmern Aaron Berisha und Martin Kosnar in die Zange genommen. Steurer

Die Bulldogs setzten sich gegen Znojmo in einer engen Partie mit 2:1 in der Verlängerung durch.

Dornbirn 63 Minuten dauerte die Arbeitszeit der Dornbirner am Sonntagnachmittag gegen Znojmo. 4000 Fans, so viele wie noch nie in dieser Saison, sahen, wie ein Schuss von Mikko Vainonen in doppelter Überzahl zum 2:1-Sieg im Tor landete. „Hochleben lassen brauchen wir uns dafür nicht. Verlieren wir die nächsten Spiele, waren diese Punkte für die Katz´“, sagte DEC-Stürmer Emilio Romig zum zweiten Sieg in der Qualirunde. Coach Kai Suikkanen hatte wie schon gegen Villach lobende Worte für die Defensivarbeit. „Ein Gegentreffer in zwei Partien zeigt, dass wir hinten viel richtig machen. Wir sind nun wieder zurück im Geschäft.“ Drei Punkte trennen Dornbirn von einem Viertelfinalplatz. Das Play-off-Rennen geht für die Messestädter wegen der Nationalteampause erst am 11. Februar mit dem Westderby in Innsbruck weiter.

Knappe Entscheidung

Die Strapazen vom Villach-Match schienen bei Dornbirn anfangs keine Spuren hinterlassen zu haben. Die Heimischen, bei denen Mathias Bau Hansen wieder mit dabei war, produzierten einige gute Einschussmöglichkeiten. Die beste hatte zu diesem Zeitpunkt Jannik Fröwis (2.), der nach einem schönen Pass von Kevin Macierzynski die Scheibe über Goalie Teemu Lassila hob. In der neunten Minute stand Fröwis erneut im Mittelpunkt. Bei einem Zuspiel von Daniel Ban gab der 20-Jährige dem Puck die entscheidende Richtungsänderung. Die Scheibe sprang von der Innenseite der Torstange wieder zurück aufs Spielfeld. Die Schiedsrichter bemühten umgehend den Videobeweis und bestätigten, dass der Puck knapp die Torlinie überquert hatte. Für Fröwis war das 1:0 auch gleichzeitig sein erster Ligatreffer.

Schwächen im Powerplay


Mit der Führung änderte sich jedoch der Charakter des Spiels. Die Gastgeber taten sich von Minute zu Minute schwerer. In der 13. Minute lag der Ausgleich in der Luft. Einen Alleingang von Parker Bowles entschärfte Järvenpää souverän. Im Mitteldrittel bekam der Finne deutlich mehr zu tun, da die Tschechen ihre Angriffsbemühungen erhöhten. Beim Schuss von Lukas Vopelka (28.) aufs kurze Eck war Järvenpää mit der Fanghand noch zur Stelle. In der 36. Minute kam sein Rettungsversuch aber zu spät. Philip McRae traf im Überzahlspiel zum 1:1. Im Schlussdrittel spielten die beiden Teams wieder auf Augenhöhe. Die Torhüterleistungen und die Verteidigungsarbeit beider Mannschaften charakterisierten diesen Abschnitt. Trotzdem waren die Hausherren dem zweiten Treffer näher. Tommi Körköö (43./53.) und Juhani Tamminen mit einem Schuss an die Querlatte (49.) vergaben aber die besten Möglichkeiten. Zudem haperte es bei den Bulldogs im Überzahlspiel. Erst die sechste Strafe im Spiel gegen die Adler konnten die Bulldogs nutzen. Es war der Siegestreffer in der 63. Minute. ABR