Einstiegsmodell auf Vordermann gebracht

Motor / 07.02.2020 • 10:28 Uhr / 4 Minuten Lesezeit

Feinschliff für den Mazda2: Neues Gesicht, verbesserter Fahr- und Geräuschkomfort.

Mazda Nach fünf Jahren hat Mazda sein Einstiegsmodell aufgemöbelt. Die Aufwertung ist gründlich ausgefallen und auch auf den ersten Blick sichtbar. So sticht die neue Front ins Auge, die den gut vier Meter langen Kleinwagen gleich als Familienmitglied zu erkennen gibt. Der Frontgrill hat jetzt auch das Wabenmuster und eine in den schmalen Scheinwerfern auslaufende Chromschwinge. Die Design­änderungen fokussieren sich auf das neue Gesicht und die Leuchten. Hinten ist die Weiterentwicklung mehr Evolution als Revolution. Die Maßnahmen haben in Summe ihre Wirkung nicht verfehlt: Der Mazda2 sieht gefällig aus, hat sich konsequent der erfolgreichen Formensprache der Modellpalette angepasst. Das „Kodo Design“, das auf alles Überflüssige verzichtet, steht dem kleinen Japaner gut zu Gesicht.

Reduziert präsentiert sich auch der Innenraum, das Wesentliche immer im Fokus. Dazu sind Materialen und Farben geschmackvoll aufeinander abgestimmt. Ein Stück weit hat sich damit auch das Einstiegsmodell dem Premiumanspruch genähert. Die Verbesserungen beim Geräuschkomfort tragen wesentlich dazu bei. Die sind messbar. Der Geräuschpegel wurde um 35 Prozent gesenkt, sagt Mazda und verspricht auch deutliche Fortschritte beim Sitzkomfort. Die neu entwickelten Möbel sollen eine aufrechtere Stellung des Beckens ermöglichen und so die Ermüdung reduzieren. Keine leeren Versprechen, wie erste Testfahrten gezeigt haben.

Konsequenter Leichtbau

Überhaupt hat sich auch beim Fahrspaß einiges getan. Mazda hat konsequent auf Leichtbau gesetzt und mit 1025 Kilogramm ein echtes Leichtgewicht auf die Straße gebracht. Das hilft nicht nur beim Federungskomfort, sondern auch der Agilität. Der Fünftürer hinterlässt einen quirligen Eindruck. Das niedrige Gewicht kommt freilich auch dem Verbrauch zugute. 5,3 Liter sind es laut realitätsnahem WLTP-Testverfahren (120 g CO2). Als Gegenleistung gibt es ordentliche Fahrleistungen. Mazda bietet sein Einstiegsmodell mit einem 1,5-Liter Benziner in zwei Leistungsstufen an. 75 PS sind es in der Basis, 90 PS bei der „Topversion“. Beide Varianten sind in Österreich ausschließlich mit manueller 6-Gang-Schaltung erhältlich. Dass die Gänge butterweich gewechselt werden können, kennt man von Mazda. Da tanzt auch der Zweier nicht aus der Reihe.

In der Gegenwart angekommen sind die Japaner auch bei den Sicherheitsfeatures. So wurde der Mazda2 kräftig aufgerüstet, verfügt jetzt über einen Spurhalteassistent mit aktiver Lenkunterstützung und einen City-Notbremsassistenten, der Fußgänger auch im Dunkeln erkennt. Und freilich ist jetzt auch das Infotainment auf dem letzten Stand.

Diese Modellpflege ist höchst gründlich ausgefallen. Der Mazda2 hat zu seinen Geschwistern aufgeschlossen – in allen Belangen.

Die Modellpflege ist umfangreich. Das geringe Leergewicht hilft bei der Agilität und ist Basis für Effizienz.

Fakten und Daten

Motor/Antrieb 1,5-Liter Benziner wahlweise mit 75 PS bzw. 90 PS, Frontantrieb, manuelles Sechsgangschaltgetriebe

Marktstart Februar 2020 (bereits Erfoglt)

Preis ab 14.690 Euro (75 PS), ab 19.590 Euro (90 PS)