Cäsarische Allmacht von Präsident Trump

Leserbriefe / 09.02.2020 • 17:15 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Noch wandelt er auf selbstherrlich konstruierten, ihn und gleichgesinnte Solidaritätsfeinde bereichernden Pfaden, verneinend den von fahrlässiger Menschenhand beschleunigten Klimawandel. Zu seinen von Solidarlosigkeit getragenen, unzeit-gemäß militärisch oktroyierten Herrschaftsansprüchen gesellten sich die Bereicherungsstrategen der Wall Street und die christvergessene, Waffenaktien hortende Vatikanbank. Von der überbordenden Bürokratie des Straßburger Parlamentes ebenso übergangen nimmt der mit Sanktionen erzwungene Aderlass an zu Recht nicht fortgesetzt ihrer Bodenschätze beraubt werden wollende, entmündigende Hörigkeit verweigernde Länder zu. Müssten nicht humanbewusst und sozialbetont handelnde Parlamente die Allmacht der Raubritter der Moderne noch vor dem nächsten Ressourcenkrieg beenden und ihnen die Einsicht abverlangen, dass die von ihnen Beraubten ebenso ein Anrecht auf einen ihnen zustehenden Wohlstand hätten! Der jederzeit zu einem gerechten Weltfrieden geleitende, lebensverschönende Geist der Bergpredigt öffne Präsident Trump Kopf und Herz, auf dass er die Irrlichter seines hochmütigen Ansinnens, Bodenschätze nicht höriger Regierungen mittels Sanktionen und militärischer Gewalt erzwingen zu dürfen, sofort beende! Ein entsprechendes fortschrittskonformes Wählervotum und erbetene UN-Resolutionen sollten die Fackeln des Machtmissbrauches endgültig zum Erlöschen bringen! Friedenbewusste Wähler erwählen keine kriegerischen Präsidenten, die Billiarden für lebensvernichtende Waffen verschleudern, anstatt sie zum Erhalt der unübersehbar zerbröckelnden Erde einzusetzen! Buchthemen aus „Weltdiplomatie adieu?“

Antony Petschacher, Bregenz