USA als letztes Team für FedCup-Finale qualifiziert

Sport / 09.02.2020 • 20:32 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Neues Turnierformat wird nach Ostern in Budapest gespielt.

Seattle Nach einer 2:0-Führung vom Freitag ist es für Fed-Cup-Rekordsieger USA gegen Lettland noch eng geworden. Zunächst gewann Jelena Ostapenko gegen Australian-Open-Siegerin Sofia Kenin 6:3, 2:6, 6:2, dann fügte die in Österreich lebende Anastasija Sevastova der 38-jährigen US-Amerikanerin Serena Williams deren erste Fed-Cup-Einzel-Niederlage überhaupt zu. Die USA siegten am Samstag in Everett noch 3:2.

Die 23-fache Major-Siegerin Williams musste nach zuvor 14 Siegen im traditionellen Tennis-Damen-Teambewerb erstmals der Gegnerin gratulieren. „Das war ein wirklich intensives Match“, meinte Williams danach. Am Ende sorgte aber Kenin an der Seite von Bethanie Mattek-Sands im entscheidenden Doppel mit einem 6:4, 6:0 über Ostapenko/Sevastova für den 3:2-Heimsieg in Seattle. „Ich bin sehr aufgeregt. Wir sind glücklich, dass wir diesen Länderkampf gegen einen harten Gegner gewonnen haben“, sagte US-Fed-Cup-Kapitänin Kathy Rinaldi. „So wie sie spielen, hätten auch sie leicht in Budapest dabeisein können“, ergänzte sie. So sind aber nun die USA als zwölftes und letztes Team für das – ähnlich wie im Davis Cup – neu geschaffene Finalturnier nach Ostern vom 14. bis 19. April in der ungarischen Hauptstadt qualifiziert. Sie können nun auf ihren 19. Titel losgehen.

Bereits zuvor hatten sich die Schweiz, Weißrussland, Russland, Deutschland, Spanien, Belgien und die Slowakei in ihren Länderkämpfen der Qualifikationsrunde durchgesetzt. Zudem waren auch Titelverteidiger Frankreich, Vorjahresfinalist Australien, Tschechien dank einer Wildcard sowie Gastgeber Ungarn fix für den Showdown qualifiziert. Die Auslosung erfolgt am Dienstag.

„So wie sie spielen, hätten auch sie leicht in Budapest dabeisein können.“