Wo bleiben die
Umweltschützer?

Leserbriefe / 11.02.2020 • 18:04 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Was kommt mit 5G auf uns zu? Diese Frage müssen wir uns wirklich stellen. Wir alle sind davon betroffen. Durch 5G werden wir ungefragt einer stark erhöhten, elektromagnetischen Strahlung ausgesetzt, der wir nicht entrinnen können. Das ist ein latentes Gesundheitsrisiko für uns alle. Auch ermöglicht 5G in absehbarer Zeit lückenlose Überwachung. Wer will das schon? Viele Ärzte und Wissenschaftler fordern wegen möglicher Gesundheitsrisiken einen Ausbaustopp. Krebsfälle seien in Sendernähe signifikant erhöht. Studien zufolge beeinflussen 5G-Mikrowellen unsere bio-elektrochemischen Körperprozesse negativ. Kopfschmerzen, Schäden an Augen und Haut sowie Konzentrations- und Schlafstörungen können demnach die Folgen sein. Städte wie Brüssel und Genf haben bereits mit einem Ausbaustopp intelligent reagiert. Auch die Wiener Ärztekammer glaubt den Mobilfunkbetreibern nicht und warnt die Bevölkerung mit dem Faltblatt „Strahlende Informationen!“ Hat der flächendeckende Ausbau des 5G-Netzes bei uns überhaupt eine gültige Rechtsgrundlage? Gab es dazu Raum- und Umweltverträglichkeitsprüfungen? Oder werden wir mit der Zwangsbestrahlung einfach überrumpelt? Wie die Politik auf Bundes- und Landesebene mit dieser Problematik umgeht, ist mehr als unverständlich und letztlich unverantwortlich. Man schenkt den Investoren und Befürwortern blauäugig und unreflektiert Gehör. Berechtigte Einwände seitens der Bevölkerung sind – wie so oft – nachrangig. Nichts gegen ein leistungsfähiges Breitbandnetz; die Glasfaser ist die unproblematische Alternative.

Armin Amann,

Schlins