Zölibat darf nicht
aufgegeben werden

Leserbriefe / 11.02.2020 • 18:04 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Herrn Alwin Rohners Leserbrief „Papst gegen Papst“ kann nicht unwidersprochen bleiben. Es ist nämlich eine ganz böse Sache, wenn der amtierende Papst die Kirche zunehmend von ihren Regeln und Werten entfremdet, was Bergoglio, bei kritischer Beobachtung seines Agierens, leider tut. Daher war der Aufschrei des bei sehr vielen Katholiken noch immer hochgeschätzten em. Papstes Benedikt XVI. und sein Beitrag im neuesten Buch von Kardinal Sarah „Aus der Tiefe unserer Herzen“ mehr als gerechtfertigt. Faktum ist: Wenn Bergoglio das sakramentale zölibatäre Priestertum Jesu Christi auch nur ansatzweise aufgibt, so ist das eine Gefährdung der weltkirchlichen Einheit. Weiters werden wir sehen, dass in diesem Falle der Amazonas sehr rasch in deutschen Landen fließen wird, denn die Amazonas-Agenda (Weihe verheirateter Männer zu Priestern, Weihe von Diakoninnen…) ist keine originär südamerikanische (80 Prozent der christlichen Amazonas-Indios gehören nämlich evangelikalen Denominationen an), sondern eine deutsche Agenda, die über den Umweg Amazonien in die Weltkirche einfließen soll. Wenn Bergoglio diese Agenda tatsächlich eins zu eins umsetzt, sollte sich für jeden rechtgläubigen Katholiken die Frage stellen, ob der Pontifex Maximus noch auf dem Boden der kirchlichen Tradition steht.

Mag. Thomas Krug,

Wien