Befragung zu Coronamaßnahmen der Arbeitnehmer in Vorarlberg

VN / 03.06.2021 • 19:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Befragung zu Coronamaßnahmen der Arbeitnehmer in Vorarlberg
APA

Die Meduni Graz ruft Arbeitgeber und -nehmer auf, an der Befragung zu Coronamaßnahmen teilzunehmen.

Graz Die KAP-Studie der Medizinischen Universität Graz ist in Vorarlberg angelaufen. 300 Personen über 14 Jahre wurden in den letzten Tagen bereits zu ihrem Wissensstand, Verhalten und Motivation rund um die Coronamaßnahmen befragt. Dabei setzt man auf persönliche Interviews, erklärt die Institutsleiterin für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung, Professorin Andrea Siebenhofer-Kroitzsch: „Das war uns wichtig, um auch die wenig internetaffine ältere Generationen zu erreichen.“

Mit dieser Woche startet der zweite Teil der vorerst nur in Vorarlberg geplanten Befragung, mit dem Fokus auf Betriebsbefragungen zu den dort gesetzten Coronamaßnahmen. Es gibt jeweils einen Onlinefragebogen für Arbeitgeber wie für Arbeitnehmer. „Die Befragung ist anonym, unkompliziert, für den Arbeitgeber nicht zum einzelnen Arbeitgeber verknüpfbar und in etwa fünf Minuten ausgefüllt“, garantiert Siebenhofer-Kroitzsch. Sie ruft die Vorarlberger auf, möglichst zahlreich daran teilzunehmen. „Jede Stimme zählt“, betont sie die Bedeutung der Befragung. Schließlich soll sie als Ergänzung zu den tagesaktuellen Analysen der AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) den Entscheidungsträgern helfen, sinnvolle und von der Bevölkerung mitgetragene Maßnahmen zu treffen, falls der Herbst wieder eine Verschärfung der Pandemie mit sich bringt.

Die Umfrage für Arbeitgeber: https://lrsocialresearch.limequery.com/229516?lang=de

Die KAP-Studie wird im Auftrag des Gesundheitsministeriums und des Landes Vorarlberg als Teil der wissenschaftlichen Begleitung der Modellregion durchgeführt, mit Unterstützung der Wirtschaftskammer und der Arbeiterkammer. In Kärnten ist die Befragung mit persönlichen Interviews bereits abgeschlossen, hier steht bereits die Auswertung der Daten an. Falls der im Raum stehende Ausbau der Umfrage auf ganz Österreich kommt, würden die Ergebnisse der Studie damit auch Vergleiche zwischen den Bundesländern erlauben.