So holte sich die Lustenauer Austria die Tabellenführung zurück

Sport / 02.04.2022 • 07:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Austrias Muhammed Cham (rechts) liefert sich einen Zweikampf mit Amstettens Arne Ammerer. <span class="copyright">gepa</span>
Austrias Muhammed Cham (rechts) liefert sich einen Zweikampf mit Amstettens Arne Ammerer. gepa
So holte sich die Lustenauer Austria die Tabellenführung zurück
Austrias Muhammed Cham (rechts) liefert sich einen Zweikampf mit Amstettens Arne Ammerer. gepa

Mit sehr viel Tempo wieder die Nummer eins in der 2. Liga. Die Austria ist ihrer Unserie richtiggehend davongelaufen. Mader-Elf siegte in Amstetten 2:0.

Amstetten Drei Partien in Serie hat man nicht mehr gewonnen. Und dann musste man ausgerechnet zu jenem Team, das in dieser Saison zu Hause noch keine Partie verloren hat, nach Amstetten. Kein Wunder, dass Ex-Lustenau-Kicker Thomas Mayer seinen Ex-Kollegen einen „heißen Tanz“ versprach. Doch zu einem Tänzchen kam es in den 90 Minuten nie, denn vom Start weg gab es für die Hausherren nur die Rückennummern ihrer Gegner zu sehen. Amstetten war mit dem Speed der Lustenauer einfach überfordert. Angetrieben vom überragenden Hakim Guenouche erspielte sich Grün-Weiß in den ersten 45 Minuten Chance um Chance heraus. Trotzdem ging die Mader-Truppe nur mit einer knappen 1:0-Führung in die Pause, die hatte sogar einen kleinen Schönheitsfehler, denn der Torschütze vom Dienst, Haris Tabakovic war vor seinem Treffer (10.) klar im Abseits gestanden. Verdient war sie aber allemal.

„Der Matchplan wurde von meinen Burschen zu 100 Prozent umgesetzt.“

Markus Mader nach dem Sieg in Amstetten

Alle Daten zum Spiel gibt es hier.

Und sie war auch nach dem Wechsel kaum in Gefahr. Denn es ging in der gleichen Tonart weiter: Lustenau war in allen Belangen überlegen. Allerdings vor dem Tor manchmal zu umständlich, dann wieder zu hektisch und durchaus aus ein wenig fahrlässig. So ließ etwa Tabakovic in Minute 58 die Chance eines Elfmeters liegen. Teixeira schoss den Abpraller über das leere (!) Tor. Doch fünf Minuten später war es dann doch soweit: Amstettens Marco Stark schlug im Strafraum ein Luftloch und Tabakovic musste völlig alleine nur mehr einschieben – die endgültige Entscheidung. Zumal Fabian Gmeiner bei der einzigen Chance der Hausherren, die durch eine Gelb-Rote Karte für Kapitän Lukas Deinhofer schon geschwächt waren, auf der Linie Schlimmeres verhindern konnte (74.) .
Am Ende gab es endlich wieder Lustenauer Jubel +ber den souveränen Sieg und über die Leistung wie auch über die Tabellenführung, denn Titel-Konkurrent FAC ließ beim 1.1 in Innsbruck zwei Punkte liegen. „Das ist das Tüpfelchen auf dem i“, freute sich Trainer Markus Mader, der mit seinen Schützlingen sehr zufrieden war: „Der Matchplan wurde zu 100 Prozent umgesetzt.“ Trotzdem fand er am Ende ein Haar in der Suppe: „Wir müssen unsere Chancen einfach besser nutzen, es geht in diesem Titelkampf um jedes Tor!“ GW

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