VN-Wanderserie: Variantenreiche Frühlingswanderung im Rheintal

VN / 02.04.2022 • 15:00 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
VN-Wanderserie: Variantenreiche Frühlingswanderung im Rheintal
Blick auf den Schwarzenberg, das nächste Ziel dieser Tour. Links ist übrigens der Schöne Mann. Sophia Schultz

Frühlingstour im Rheintal: Eine Wanderung auf den Staufen und Schwarzenberg, die nach Belieben verkürzt werden kann.

Dornbirn Die erste große Wandertour in dieser Saison führt uns gleich auf zwei Gipfel über dem Rheintal. Da die Wanderung nach Belieben verkürzt und leichter gemacht werden kann, ist sie für fast jedes Fitnesslevel geeignet.

Auf dem Zick-Zack-Weg gelangt man zur Abzweigung Richtung Staufenspitze. Rechts der Schwarzenberg. <span class="copyright">Sophia Schultz</span>
Auf dem Zick-Zack-Weg gelangt man zur Abzweigung Richtung Staufenspitze. Rechts der Schwarzenberg. Sophia Schultz

Wir starten vom Parkplatz der Karrenseilbahn. Nachdem wir die Dornbirner Ach überquert haben, müssen wir die ersten 500 Höhenmeter auf einem sehr steilen Forstweg überwinden. Wer sich dieses etwas mühsame Stück ersparen möchte, kann auch mit der Seilbahn hochfahren. Wenn man zu Fuß geht, biegt man kurz vor dem letzten Anstieg auf den Karren links in Richtung Staufenspitze und Schuttannen ab. Wir wandern nun ein Stückchen bergab, bevor wir die nächsten Höhenmeter auf einem Zick-Zack-Weg sammeln, der an der Abzweigung zur Staufenspitze endet. Ab hier steigen wir über einen Wurzelweg durch den Bergwald hinauf zum Gipfelkreuz des 1465 Meter hohen Staufens.

Die Abzweigung Richtung Staufenspitze. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Die Abzweigung Richtung Staufenspitze. VN/JUN
Die ersten Krokusse blühen schon. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Die ersten Krokusse blühen schon. VN/JUN
Am Gipfelkreuz des 1465 Meter hohen Staufens. <span class="copyright">Sophia Schultz</span>
Am Gipfelkreuz des 1465 Meter hohen Staufens. Sophia Schultz

Vom Gipfelkreuz sieht man nicht nur bis zum Bodensee, sondern auch auf das Alpsteinmassiv sowie auf das Bregenzerwaldgebirge. Kurz unterhalb des Gipfelkreuzes gehen wir an der Kreuzung nicht den gleichen Weg wieder hinunter, sondern steuern (blau-weiße Markierung) den Grat vor uns an. Über den teils ausgesetzten, aber wunderschönen und nicht allzu schwierigen Grat, trittsicher sollte man aber sein, geht es hinunter zum Parkplatz Schuttannen. Wer sich den Grat nicht zutraut, geht das erste Stück auf demselben Weg wie hinauf wieder zurück und biegt dann links auf den breiteren Wanderweg Richtung Schuttannen ab.

Weite Aussicht vom Staufen. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Weite Aussicht vom Staufen. VN/JUN
Blick ins Rheintal Richtung Bodensee. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Blick ins Rheintal Richtung Bodensee. VN/JUN
Auf dem Grat geht es hinunter nach Schuttannen.<span class="copyright">Sophia Schultz</span>
Auf dem Grat geht es hinunter nach Schuttannen.Sophia Schultz

Wir haben von der Frühlingstour aber noch nicht genug und nehmen den Schwarzenberg mit, der schräg gegenüber vom Staufen in den Himmel ragt. Vom Parkplatz Schuttannen wandern wir, zuerst entlang der Skipiste, später durch Forstwald, auf breiten Wegen bis zum Gipfelaufbau. Die letzten Meter muss man etwas steiler auf einem Pfad zurücklegen. Das Schild mit dem Hinweis zum Gipfel wurde leider abmontiert. Auf dem gleichen Weg geht es wieder retour zum Parkplatz Schuttannen, von wo man die Wanderung auf den Schwarzenberg oder Staufen starten kann.

Diese Passage wurde mit Leiten und Seil gesichert, ist aber nicht weiter schwer. <span class="copyright">Sophia Schultz</span>
Diese Passage wurde mit Leiten und Seil gesichert, ist aber nicht weiter schwer. Sophia Schultz
Ein weiteres Kreuz auf dem Grat. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Ein weiteres Kreuz auf dem Grat. VN/JUN
Gelegenheiten, um die Aussicht zu genießen, gibt es zuhauf. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Gelegenheiten, um die Aussicht zu genießen, gibt es zuhauf. VN/JUN

Wir umrunden den Staufen (beim Parkplatz rechts Richtung Karren und Staufenalpe) und halten uns an der ersten Kreuzung nach der Staufenalpe rechts. Nach ein paar Metern auf dem Forstweg verlieren wir auf einem schönen Wurzelweg weitere Höhenmeter. Hier sollte man nach einem solchen Pfad Ausschau halten, denn ausgeschrieben ist dieser nicht. Weiter unten kommen wir auf einem Forstweg an, der uns wieder auf den Karrenweg bringt. VN-JUN

Staufen und Schwarzenberg

Gehzeit 7 bis 8 Stunden

Kilometer 20

Höhenmeter 1400

Einkehrmöglichkeiten Staufenalpe, Berggasthof Schuttannen

Hinweis Wanderung kann nach Belieben abgekürzt werden

Auf breiten Wegen geht es hinauf zum Schwarzenberg. <span class="copyright">Sophia Schultz</span>
Auf breiten Wegen geht es hinauf zum Schwarzenberg. Sophia Schultz
Pause auf dem Gipfel des Schwarzenbergs.  <span class="copyright">VN/JUN</span>
Pause auf dem Gipfel des Schwarzenbergs. VN/JUN
Gipfelkreuz auf dem Schwarzenberg. <span class="copyright">Sophia Schultz</span>
Gipfelkreuz auf dem Schwarzenberg. Sophia Schultz
Zurück geht es einmal um den Staufen herum. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Zurück geht es einmal um den Staufen herum. VN/JUN