Spannung pur

VN / 11.04.2022 • 16:10 Uhr / 6 Minuten Lesezeit
108 Schüler der Mittelschule Oberau wagten sich bei der Qualifikation in den Parcours.<span class="copyright">  Lercher</span>
108 Schüler der Mittelschule Oberau wagten sich bei der Qualifikation in den Parcours.  Lercher

Oberau Warriors war auch heuer wieder ein voller Erfolg.

Feldkirch Schon am Morgen herrschte am vergangenen Freitag auf den Gängen beim Turnsaal der Mittelschule Oberau Gisingen eine gespannte Stimmung. Um 8.30 Uhr startete der Event Oberau Warriors mit den Finalisten der ersten und zweiten Klassen. Als Auftakt war mitreißende Musik zu hören, begleitet von einer hervorragenden Lichtshow. Bereits die Einstimmung auf die Veranstaltung weckte Begeisterungsstürme, sowohl bei den Teilnehmern aus auch bei den Zuschauern. Auf den Tribünen versammelten sich die jeweiligen Mitschüler und so manche Eltern. Einige Schüler hatten zum Anfeuerrn ihrer Favoriten sogar Plakate gestaltet. „Unsere Finalisten haben fleißig geübt und sind sehr motiviert. Alle haben sich große Mühe gegeben. Aus diesem Grund feuern wir auch alle Schüler an, auch wenn sie aus anderen Klassen sind“, betonte Sportpädagoge Thomas Lercher, der gemeinsam mit seinem Kollegen David Bischof diese Veranstaltung initiiert und organisiert hatte.

Kraft, Ausdauer, Geschicklichkeit sowie eine große Portion Mut waren gefragt.
Kraft, Ausdauer, Geschicklichkeit sowie eine große Portion Mut waren gefragt.

Stärkung der Klassengemeinschaft

Die beachtliche Anzahl von 108 Schüler hatten beim Qualifying mitgemacht. Dementsprechend groß war auch die Freude bei Schuldirektor Gerold Zangerle: „Es ist einfach großartig, dass wir nach zwei Jahren coronabedingter Pause wieder eine derartige Veranstaltung durchführen können. Insbesondere die Stärkung des Gemeinschaftsgefühls in den Klassen steht bei der Veranstaltung im Fokus. Alle sind mit Begeisterung dabei.“ Der Start erfolgte in umgekehrter Reihenfolge aus der Qualifikation. Der Schüler, der die beste Zeit beim Durchlaufen des Parcours erreicht hatte, durfte sodann auf dem sogenannten Leadersitz teilnehmen, wo er von der Pädagogin Karin Amann interviewt wurde. So mancher junge Athlet war nach dem Lauf durch den Hindernisparcous allerdings dermaßen außer Atem, dass er die Fragen kaum beantworten konnte. Kein Wunder, denn die Stationen hatte es in sich. So mussten beispielsweise bei der Station „Hängebrücke“ zwei Langbänke, die mit Seilen an der Decke befestigt waren und deshalb schwankten, überquert werden. Ein weiteres Hindernis bildete der „Hangman“, über eine quergelegte Holzstiege, die Griff für Griff bewältigt werden musste. Und nicht zuletzt „The Wall“ war für so manchen Sportler nicht zu erklimmen, was jedoch der Stimmung im Saal keinen Abbruch tat. Alle fieberten mit den Jungathleten mit und feuerten diese an.

Das Team der Sportpädagogen an der Mittelschule Oberau: Gerold Zangerl, Thomas Lercher, David Bischof, Christof Müller, Bernhard Rohrer und Karin Amann.
Das Team der Sportpädagogen an der Mittelschule Oberau: Gerold Zangerl, Thomas Lercher, David Bischof, Christof Müller, Bernhard Rohrer und Karin Amann.

Mut und Geschicklichkeit

„Ich gratuliere den zuständigen Sportlehrern und auch Direktor Gerold Zangerl für die sehr gelungene Umsetzung des Events Oberau Warrior in diesem Ambiente. Es sieht sehr professionell aus. Die Finalisten brauchen Mut, vor einem so großen Publikum ihre Geschicklichkeit und Kraft richtig einzusetzen, damit der Parcours gut bewältigt werden kann“, lobte auch Bürgermeister Wolfgang Matt die jungen Sportler.

Nachdem nach eineinhalb Stunden intensivster sportlicher Anstrengung die Siegerehrung für die ersten und zweiten Klassen stattfand, bei der jeder Teilnehmer einen Anerkennungspreis gewann, starteten nach einer Pause die Finalisten der dritten und vierten Klassen um den Titel des Oberau Warriors. Auch die älteren Schüler waren durch den abwechslungsreichen Parcours gefordert. Und auch bei diesen Klassen gab es am Ende eine eigene Mädchen- und Burschenbewertung. Der Erfolg der Veranstaltung konnte nur durch eine ausreichende Vorbereitung gewährleistet werden. „Wir haben viel Zeit investiert, allein für den Aufbau des Parcours haben wir über 30 Stunden gebraucht. Aber Thomas und ich sind beide mit Leidenschaft dabei, die Begeisterung der Schüler ist für uns die schönste Belohnung“, meinte David Bischof abschließend. BI

Ich hätte ein wenig besser sein können. Aber insgesamt hat es mir sehr gut gefallen. Ich bin dann leider am „Sandwich“ gescheitert. Das nächste Mal bereite ich mich noch besser vor, ich bin voll motiviert. Nehir, 12 Jahre
Ich hätte ein wenig besser sein können. Aber insgesamt hat es mir sehr gut gefallen. Ich bin dann leider am „Sandwich“ gescheitert. Das nächste Mal bereite ich mich noch besser vor, ich bin voll motiviert. Nehir, 12 Jahre
Mir hat jede einzelne Station sehr gut gefallen. Die „Hängebrücke“ fand ich besonders herausfordernd. Der Parcours war nicht ganz einfach, aber auch nicht allzu zu schwer. Gabriel, 12 Jahre
Mir hat jede einzelne Station sehr gut gefallen. Die „Hängebrücke“ fand ich besonders herausfordernd. Der Parcours war nicht ganz einfach, aber auch nicht allzu zu schwer. Gabriel, 12 Jahre
Es war voll cool. Mir hat alles sehr gut gefallen. Ich war schon ein wenig aufgeregt, weil doch viele zugesehen haben. Nur beim „Sandwich“ hatte ich Angst, dass ich steckenbleiben könnte. Anika, 12 Jahre
Es war voll cool. Mir hat alles sehr gut gefallen. Ich war schon ein wenig aufgeregt, weil doch viele zugesehen haben. Nur beim „Sandwich“ hatte ich Angst, dass ich steckenbleiben könnte. Anika, 12 Jahre
Ich finde den Oberau Warrior aufregend. Mir persönlich hat „The Wall“ am besten gefallen. Irgendwie bin ich da sehr leicht drüber gekommen. Und dass ich so eine gute Zeit gelaufen bin, freut mich. Jorge, 13 Jahre
Ich finde den Oberau Warrior aufregend. Mir persönlich hat „The Wall“ am besten gefallen. Irgendwie bin ich da sehr leicht drüber gekommen. Und dass ich so eine gute Zeit gelaufen bin, freut mich. Jorge, 13 Jahre

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