Kunterbuntes Osterprogramm

VN / 21.04.2022 • 15:44 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Im Jugendhaus Graf Hugo wurde der Kochlöffel geschwungen. Auf dem Menü standen arabische Spezialitäten.  <span class="copyright">TAY</span>
Im Jugendhaus Graf Hugo wurde der Kochlöffel geschwungen. Auf dem Menü standen arabische Spezialitäten.  TAY

Ferienprogramm der Stadt Feldkirch und Marktgemeinde Rankweil hatte einiges zu bieten.

Feldkirch, Rankweil In der Karwoche hieß es für Kinder und Jugendliche aus Feldkirch und Rankweil erneut: „Raus aus dem Nest“ – zur Auswahl stand ein breites Angebot für verschiedenste Interessen, organisiert von der Stadt Feldkirch und der Marktgemeinde Rankweil mit Unterstützung zahlreicher Vereine. Das Osterferienangebot war auch heuer heiß begehrt: Über 600 Kinder und Jugendliche nahmen daran teil.

Arabisch kulinarisch

Schneiden, hacken, rühren … und nebenbei ganz viel naschen lautete etwa das Motto beim interkulturellen Kochen im Jugendhaus Graf Hugo. „Es wurde arabisch gekocht“, hält dazu Adel Shukri Muslem von der Abteilung Jugend, Ehrenamt, Integration der Stadt Feldkirch fest. Beim arabischen Döner ist beispielsweise die Sauce etwas anders aufgebaut: „Sie beinhaltet mehr Knoblauch und Zitrone.“ Im Salat ist zudem ein Dürüm-ähnlicher Teig verarbeitet. Am Ende gab es auch noch Falafel, Döner, syrische Linsensuppe und Tabouleh. Die Geschwister Ella und Emil waren vom Kochnachmittag begeistert: „Es macht mega viel Spaß und sehr lecker ist es am Ende auch noch geworden.“

Eren und Eda zauberten köstliche arabische Gerichte.  
Eren und Eda zauberten köstliche arabische Gerichte.  
Das einstimmige Fazit von Ella und Emil: „Es war sehr lecker.“ 
Das einstimmige Fazit von Ella und Emil: „Es war sehr lecker.“ 

„Treue Begleiter“ repariert

Was tun mit einem defekten Handy? Die umweltfreundliche Antwort: Upcycling! Aus ökologischer Sicht ist es sinnvoll, defekte oder kaputte Handys zu reparieren und nicht sofort zu entsorgen. Genau das tat der Nachwuchs in der Handyreparatur-Werkstatt. Dabei ging es nicht nur um die Vermittlung der technischen Fähigkeiten, sondern auch darum, das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung zu schärfen. „Zusätzlich wird dabei Geld gespart, und das gemeinsame Reparieren macht Spaß“, erklärt Ali Baghdadi, IT-Techniker des Teams der offenen Jugendarbeit (OJA). „Im ersten Workshop schauten wir, was wir benötigen, um dein Handy zu reparieren.“ Im zweiten Workshop machten sich die Teilnehmer an die Arbeit und reparierten gemeinsam mit Anleitung ihr kaputtes Handy. Prävention war bei den Kursen ein wichtiges Thema: „Wie schützt man sein Handy richtig, um Display- oder Wasserschaden zu vermeiden“, so Baghdadi.

Auch Mehmet und Tayrune brachten ihre Handys auf Vordermann.
Auch Mehmet und Tayrune brachten ihre Handys auf Vordermann.
Oliver und Lara unterzogen ihre reparierten Handys gleich einem Test.
Oliver und Lara unterzogen ihre reparierten Handys gleich einem Test.

Gut ausgebucht waren auch die sportlichen Angebote – von Volleyball über Baseball bis hin zu Hip-Hop-Workshops. Auch die Kreativität kam nicht zu kurz: In verschiedenen Workshops entstanden u.a. Töpfer-, Keramik-, Laubsäge- und Specksteinarbeiten. TAY