VN-Wanderserie: Rundtour im Alpsteingebirge

VN / 24.04.2022 • 06:00 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
VN-Wanderserie: Rundtour im Alpsteingebirge
Den Seealpsee umrunden wir noch, bevor es wieder hinunter geht. VN/JUN

Die Rundwanderung verläuft über die Ebenalp zum berühmten Berggasthaus Äscher und weiter um den Seealpsee herum wieder zurück.

Wasserauen Trotz schlechten Wetters – bei unserem Glück natürlich nur über dem Alpsteingebirge, während im Rheintal die Sonne schien – wanderten wir auf die Ebenalp und im Anschluss über den Äscher zum Seealpsee hinunter. In der Nebelsuppe sah man leider nicht allzu viel, trotzdem war die Wanderung ein Erlebnis.

Aussicht auf das Alpsteinmassiv.
Aussicht auf das Alpsteinmassiv.
Oben auf dem Plateau befindet sich die Bergstation mit dem Berggasthaus Ebenalp – unser erstes Ziel.
Oben auf dem Plateau befindet sich die Bergstation mit dem Berggasthaus Ebenalp – unser erstes Ziel.

Vom Parkplatz in Wasserauen gehen wir nach der Seilbahnstation Ebenalp über den Fluss, vorbei an einem Bauernhof, und steigen anschließend durch den Bergwald hinauf zur Alp Bommen, wo im Sommer Kühe weiden und es frischen Alpkäse gibt. Von hier aus hat man den ersten Blick auf die Berge des Alpsteinmassivs. Zudem sieht man das erste Ziel: die Bergstation mit dem Berggasthaus Ebenalp über uns. Ab hier geht es auf einem zunächst steilen Fahrweg weiter. Beim Schlepplift halten wir uns links, bis wir die Bergstation erreichen, wo wir eine ausgiebige Pause machen.

Beim Schlepplift (das Haus weiter oben) halten wir uns links.
Beim Schlepplift (das Haus weiter oben) halten wir uns links.
Das Berggasthaus Äscher ist im Nebel fast verschwunden.
Das Berggasthaus Äscher ist im Nebel fast verschwunden.
Das Wildkirchli mit Altar und Sitzbänken.
Das Wildkirchli mit Altar und Sitzbänken.

Anschließend folgen wir den Schildern in Richtung Äscher. Dieser Instagram-Hotspot ist an diesem nebligen, kühlen Tag menschenleer, was auch dem geschuldet ist, dass das Gasthaus Äscher, eines der ältesten Berggasthäusern in der Schweiz, erst ab Mai geöffnet hat und die Seilbahn ebenfalls noch nicht fährt. Nur wenige Minuten vom Gasthaus Äscher entfernt befindet sich das Wildkirchli, eine in einer Höhle erbaute Kapelle mit Altar, sowie die Eremitenhöhle. Durch die Eremitenhöhle führt ebenfalls ein Weg zum Äscher, jedoch muss man dafür bei der Bergstation den Pfad in östlicher Richtung hinuntergehen. Da der Weg kurz vor dem Einstieg in die Höhle noch mit Schnee bedeckt war (Stand: letztes Wochenende), sind wir umgekehrt und außen herum zum Äscher gegangen.

Hier geht es ein Stückchen hoch, bevor es wieder hinunter geht zum Seealpsee.
Hier geht es ein Stückchen hoch, bevor es wieder hinunter geht zum Seealpsee.

Vom Berggasthof Äscher schlagen wir den direkten Weg hinunter zum Seealpsee ein. Unten auf dem breiten Weg angekommen, halten wir uns rechts. Nach einem kleinen Stück bergauf geht es wieder bergab, bis wir schließlich den See erblicken, den wir im Anschluss einmal umrunden. Hier kann man im Übrigen auch grillen oder im Gasthaus Forelle einkehren. Durch den Wald mit tosenden Wasserfällen geht es weiter hinab zum Parkplatz.

Die Alpflächen mit den süßen Häusern am Seealpsee.
Die Alpflächen mit den süßen Häusern am Seealpsee.
Der Seealpsee hat bei Nebel etwas Mystisches.
Der Seealpsee hat bei Nebel etwas Mystisches.

Rundweg Ebenalp, Äscher, Seealpsee

Gehzeit 5 Stunden

Kilometer 11

Höhenmeter 1000

Einkehrmöglichkeiten Berggasthäuser Ebenalp und Äscher, Gasthaus Forelle

Hinweis Im Sommer überlaufener als in der Zwischensaison

Den Seealpsee umrunden wir. Links steht das Gasthaus Forelle.
Den Seealpsee umrunden wir. Links steht das Gasthaus Forelle.
Von diesem Berg kamen wir runter.
Von diesem Berg kamen wir runter.
Ein bisschen Aussicht beim Abstieg.
Ein bisschen Aussicht beim Abstieg.
Schöner Wasserfallweg.
Schöner Wasserfallweg.