Festspiele setzen auf Verdis “Ernani”

Kultur / 18.05.2022 • 10:57 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Lotte de Beer wird "Ernani" inszenieren. Sie war im Sommer 2017 für "Moses in Ägypten" in Bregenz. <span class="copyright">VN/Paulitsch</span>
Lotte de Beer wird "Ernani" inszenieren. Sie war im Sommer 2017 für "Moses in Ägypten" in Bregenz. VN/Paulitsch

Damit schließt sich der Kreis: Wopmann brachte die Oper im Jahr 1987 im Bregenzer Festspielhaus.

Bregenz, Am See steht 2023 die Reprise von “Madama Butterfly” auf dem Programm, was im kommenden Jahr im Festspielhaus gespielt wird, steht nun fest: Intendantin Elisabeth Sobotka entschied sich für Verdis “Ernani”. Die Oper stand am Beginn der Intendanz von Alfred Wopmann bereits einmal auf dem Programm. Brian Michaels inszenierte das Werk, die musikalische Leitung hatte Pinchas Steinberg inne. Die Begeisterung war durchschnittlich. Während auf dem See die spektakuläre Inszenierung von “Hoffmanns Erzählungen” lief, wirkte die Inszenierung im Festspielhaus eher konventionell.

Das dürfte sich im Jahr 2023 nicht mehr wiederholen. Elisabeth Sobotka engagierte mit Lotte de Beer jene niederländische Regisseurin, die im Jahr 2017 in Bregenz “Moses in Ägypten” von Rossini umgesetzt hatte und demnächst die Wiener Volksoper leitet. Dirigent ist Enrique Mazzola.

Die Geschichte der 1844 uraufgeführten Oper “Ernani” basiert auf einem Drama von Victor Hugo.