MINT-Zertifizierung für Vorderland/ Am Kumma

VN / 01.06.2022 • 16:46 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Vertreter der Institutionen, die bei der MINT-Modellregion mitwirken, bei der Urkundenübergabe vor dem Gemeindeamt in Sulz. <span class="copyright">VN/TK</span>
Die Vertreter der Institutionen, die bei der MINT-Modellregion mitwirken, bei der Urkundenübergabe vor dem Gemeindeamt in Sulz. VN/TK

Urkundenübergabe an die Vertreter der Region.

Sulz Erst kürzlich durften sich die Vertreter von gesamt 15 Gemeinden der Region Vorderland/Am Kumma über eine Auszeichnung für ein regionales MINT-Netzwerk freuen. Überreicht wurde diese von Andrea Huber (MINT-Koordinationsstelle Vorarlberg) vor dem Gemeindeamt in Sulz. Dafür war eine Abordnung an Bürgermeistern aus den beiden Regionen anwesend. So zum Beispiel Katharina Wöß-Krall aus Rankweil, Gerd Hölzl aus Koblach, Karl Wutschitz aus Sulz, Roman Kopf aus Röthis oder Phillibert Ellensohn aus Viktorsberg. Aber auch der Übersaxner Bürgermeister Rainer Duelli und der Vizebürgermeister von Weiler, Peter Stöger, waren gekommen. So auch der Regionalmanager der Region am Kumma Dominik Heinzle, die Leiterin der Volksschule Laterns Brigitte Beck, Tamara Basile von der Bibliothek Altach, Ivo Walser von der Bildungsdirektion Vorarlberg, Alexandra Naier von der Mittelschule Götzis und Lukas Diem von der HTL Rankweil sowie MINT-Koordinator Vorderland/am Kumma Norbert Preg. Allesamt nahmen sie die Urkunde vom Land Vorarlberg mit Freuden entgegen.

Interesse für MINT-Fächer wecken

„Die Region Vorderland/am Kumma ist voller Ideen, Innovationen und Tatkraft. Das soll künftig vermehrt auch für die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) gelten“, so Rankweils Bürgermeisterin und Obfrau der Regio Vorderland Katharina Wöß-Krall. So sei es auch selbstverständlich, dass allen Kindern die Möglichkeit geboten werden soll, sich über den Unterricht hinaus forschend und kreativ mit MINT-Themen zu beschäftigen. Mit der gemeinsam getragenen Strategie verfolgen Land, Bildungsdirektion und Wirtschaftskammer Vorarlberg das Ziel, junge Menschen für die MINT-Fächer zu interessieren und für eine Ausbildung in diesem Bereich zu motivieren. Zu diesem Zweck wurde 2020 eine eigene Koordinationsstelle im BIFO eingerichtet. Seither schreitet die Umsetzung der Strategie kontinuierlich voran.

Die zwei Regionen Vorderland und am Kumma mit knapp 60.000 Einwohnern haben ein Konzept aus fünf Arbeitspaketen erstellt: MINT-Lernorte, MINT-Aktionstage, Klimawandel, Materialien und MINT-Bibliotheken. Jedem Arbeitspaket sind Angebote und Maßnahmen zugeordnet. Im Zentrum stehen Nachhaltigkeit und Zukunftstechnologien.

Zahlreiche Angebote

Ein Pop-up Planetarium soll erneut zur Sternenerkundung einladen, eine Vielzahl an Workshops zeigen eine breite Palette von der Käseherstellung bis zu Coding, von Erfinderworkshops bis Farbenlabors spannt der Bogen an eigenen Entwicklungen. Dazu kommen Angebote aus den angrenzenden Regionen, wie den Werkboxen aus dem Walgau oder einem Escape Game aus Dornbirn. Unterstützt wird das Team durch die Regios AmKumma und Vorderland sowie die Wirtschaftsgemeinschaften. VN-TK

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