Plan für die räumliche Entwicklung Koblachs steht

VN / 23.06.2022 • 15:36 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Nach einer Umweltprüfung wurde der Räumliche Entwicklungsplan (REP) noch einmal überarbeitet und nun beschlossen.<span class="copyright"> VN/Stiplovsek</span>
Nach einer Umweltprüfung wurde der Räumliche Entwicklungsplan (REP) noch einmal überarbeitet und nun beschlossen. VN/Stiplovsek

Der REP wurde von der Gemeindevertretung mehrheitlich abgesegnet.

Koblach Die Gemeinden Altach, Götzis, Koblach und Mäder haben 2019/2020 ein regionales Räumliches Entwicklungskonzept (regREK) für die Region amKumma erstellt. Darauf aufbauend hat die Gemeinde Koblach nun einen Räumlichen Entwicklungsplan (REP) für die räumliche Entwicklung der Kommune für die nächsten zehn Jahre formuliert.

Prüfung von über 60 Maßnahmen

Der REP bildet dabei die Grundlage für die Flächenwidmungs- und Bebauungsplanung und für anstehende Projekte in der Gemeinde. Neben dem regREK liegen dem neuen REP aber auch neue Vorgaben des Landes, wie das Raumbild Vorarlberg 2030, das Mobilitätskonzept Vorarlberg, die Arbeiten zum Agglomerationsprogramm Rheintal und auch das Projekt RHESI zugrunde.

Der REP wurde nun in den vergangenen Jahren in einem Planungsprozess unter Beteiligung von Politik, der Verwaltung und der Bevölkerung erstellt. Dazu hat die Gemeindevertretung von Koblach bereits im Herbst des vergangenen Jahres mehrheitlich beschlossen, den Entwurf zur Umweltprüfung vorzulegen. Die Prüfung der insgesamt über 60 Maßnahmen des REP ergab dann in einem ersten Schritt, dass für die Weiterentwicklung des Mettauer-Areals gemeinsam mit der Marktgemeinde Götzis, sowie die Erstellung eines Freiraumkonzeptes und die Bündelung von Kleingartenanlagen eine Strategische Umweltprüfung (SUP) durchgeführt werden musste.

Entwurf liegt auch

Die dadurch notwendig gewordenen Änderungen bzw. Korrekturen wurden in den Entwurf von September 2021 eingearbeitet und so wurde die aktuelle Fassung der Gemeindevertretung vorgestellt. Der Entwicklungsplan wurde breit diskutiert und Anfragen unter anderem zum Radwegekonzept und der geplanten Interventionspiste der IRR erörtert. In weiterer Folge wurde dann der Entwurf des REP Koblach von der Gemeindevertretung mehrheitlich beschlossen. Dieses liegt nun noch bis zum 30. Juni zur allgemeinen Einsicht, mit dem Hinweis auf die Möglichkeit zur Abgabe von Stellungnahmen, auf. MIMA