VN-Wanderserie: Sagenwanderung durch das Silbertal

VN / 25.06.2022 • 18:00 Uhr / 5 Minuten Lesezeit
Hier kann man sich ein wenig abkühlen.<span class="copyright"> Alle Fotos: VN/JUN</span>
Hier kann man sich ein wenig abkühlen. Alle Fotos: VN/JUN

Auf den Spuren längst vergangener Zeiten wandern wir auf den Kristberg.

Silbertal Auf den Spuren von alten Sagen geht es heute durch das Silbertal. Vom Parkplatz der Kristbergbahn überqueren wir die Litz und gehen entlang des Flusses Richtung Teufelsbach Wasserfall. Bis zum Gasthaus Hasahüsli geht es nur gemächlich bergauf. Für Kinder gibt es immer wieder Plätze zum Entdecken wie Kletterbäume und Klanghölzer.

Los geht es vom Parkplatz der Kristbergbahn. Schnell lassen wir das Ortszentrum hinter uns.
Los geht es vom Parkplatz der Kristbergbahn. Schnell lassen wir das Ortszentrum hinter uns.
So sehen die Info-Stelen aus, die die einzelnen Sagen erzählen und auch immer den aktuellen Standort beinhalten.
So sehen die Info-Stelen aus, die die einzelnen Sagen erzählen und auch immer den aktuellen Standort beinhalten.
Kletterbäume laden zum Spielen ein.
Kletterbäume laden zum Spielen ein.

Schon bald treffen wir auf den imposanten Wasserfall, der einst ein kleines Teufelchen gewesen sein soll. Ein Pfarrer verbannte das Teufelchen, indem er es in den Gebirgsbach stieß. Seitdem fällt das Wasser tosend den Berg hinunter. Im Montafon gibt es viele Sagen, besonders im Silbertal. Die zum festen Kulturgut gehörenden Sagen handeln oft vom Bergbau, von Naturphänomenen und von christlichen Ereignissen.

Am imposanten Teufelsbach Wasserfall.
Am imposanten Teufelsbach Wasserfall.
Steinmännle am Ufer weisen den Weg.
Steinmännle am Ufer weisen den Weg.
Nachdem wir hier noch einmal die Litz überquert haben, gelangen wir zum Hasahüsli.
Nachdem wir hier noch einmal die Litz überquert haben, gelangen wir zum Hasahüsli.
Das Hasahüsli.
Das Hasahüsli.

Bei der nächsten Kreuzung gehen wir geradeaus auf dem Wanderweg weiter und gelangen nach wenigen Metern zum Aussichtspunkt der Bannwaldschlucht. Nach einem weiteren Spielplatz für Kinder gelangt man direkt ans Wasser, wo man sich erfrischen kann. Weiter geht es parallel zur Straße bis zum Hasahüsli.
Wir folgen den Schildern, die uns ins Wasserstubental hineinführen. Den Fahrweg kann man über Wanderwege durch den Wald teilweise abkürzen, jedoch ist das letzte Stück Wanderweg schon sehr zugewachsen. Geht man den Wanderweg, kommt man zum Gritschbach-Wasserfall, der 30 Höhenmeter in drei Kaskaden den Berg herabstürzt.

Auf Waldwanderwegen kann man den Fahrweg teilweise abkürzen.
Auf Waldwanderwegen kann man den Fahrweg teilweise abkürzen.
Aussicht auf die Litz.
Aussicht auf die Litz.
Ein bisschen verwunschen sieht der Wald schon aus.
Ein bisschen verwunschen sieht der Wald schon aus.
Der versteckte Gritschbach-Wasserfall.
Der versteckte Gritschbach-Wasserfall.

Der breite Weg, der auch eine Mountainbikestrecke ist, macht beim Lobsteg eine scharfe Kurve und führt weiter berghoch, doch zum Glück nicht mehr allzu lange, denn schon bald wird der Weg ebener und zum Schluss geht es sogar leicht bergrunter. Wir kommen an einem der höchstgelegenen Hochmoore Europas vorbei, dem Wildried, wo einst ein Bauernhof gestanden haben soll, der von einer geizigen Familie geführt wurde. Am Kneippbecken „Sieba Brünna“ machen wir Halt und kühlen unsere Füße ab. Hier kann man die nächste Sage über das Nachtvolk lesen. Von dort ist es nicht mehr weit bis zur Bergstation der Kristbergbahn. Doch bevor wir hinuntergondeln, kehren wir noch in die Knappastoba ein. Den Weg kann man natürlich auch andersherum laufen.

Immer am Bach entlang.
Immer am Bach entlang.
Hier macht der Weg eine scharfe Kurve und wir verlassen damit den Bach.
Hier macht der Weg eine scharfe Kurve und wir verlassen damit den Bach.

Sagenwanderweg Silbertal

Gehzeit 4,5 Stunden

Kilometer 13

Höhenmeter 720

Einkehrmöglichkeiten Hasahüsli, Knappastoba, Panoramagasthof Kristberg

Sonstiges ideal für Familien, Themenweg, Benutzung der Kristbergbahn

Das Wildrieder Hochmoor.
Das Wildrieder Hochmoor.
Die Natur und Ruhe genießen.
Die Natur und Ruhe genießen.
Blick ins Tal, auf das Hochjoch und den Rätikon.
Blick ins Tal, auf das Hochjoch und den Rätikon.
Wieder eine Bank zum "Sünnala".
Wieder eine Bank zum "Sünnala".
Das Kneippbecken am Wegesrand. Das Wasser ist schon ordentlich kalt, weshalb ich mich nicht ganz hineingetraut und dafür meine Mutter vorgeschickt habe, die die Kälte länger ausgehalten hat.
Das Kneippbecken am Wegesrand. Das Wasser ist schon ordentlich kalt, weshalb ich mich nicht ganz hineingetraut und dafür meine Mutter vorgeschickt habe, die die Kälte länger ausgehalten hat.
Gemütlich geht es zum Kristberg. Hier hat der Weg kaum noch Steigung.
Gemütlich geht es zum Kristberg. Hier hat der Weg kaum noch Steigung.
Als Blumenfan darf natürlich ein Blumenbild nicht fehlen.
Als Blumenfan darf natürlich ein Blumenbild nicht fehlen.

Kleiner Hinweis: Der Sagenwanderweg startet eigentlich andersherum, nämlich bei der St. Agatha Kapelle am Kristberg. Nur da ich bergauf immer knieschonender finde als bergab, sind wir den Weg hochgegangen und auch nicht bis zur Kapelle, sondern nur bis zur Bergstation.

Hier ist der Link zur Beschreibung des Sagenwanderweges: https://www.montafon.at/kristberg/de/naturzeit/wandertouren/sagenwanderweg