Erfolgsmodell Freiwilliges Soziales Jahr

VN / 21.07.2022 • 15:41 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Mit der Zertifikatsübergabe endete für 115 Absolventen ihr Freiwilliges Soziales Jahr. <span class="copyright"> Freiwilliges Sozialjahr</span>
Mit der Zertifikatsübergabe endete für 115 Absolventen ihr Freiwilliges Soziales Jahr.  Freiwilliges Sozialjahr

Feierliche Zertifikatsverleihung der Sozialen Berufsorientierung.

Klaus 115 junge Damen und Herren haben ihr Freiwilliges Soziales Jahr 2021/22 in Vorarlberg absolviert. In den vergangenen Monaten haben sie unter anderem Menschen mit Behinderungen im Alltag begleitet, in der Schülerbetreuung, im Seniorenheim sowie viele weiteren sozialen Bereichen mitgeholfen. Nun stand die feierliche Zertifikatsverleihung der Sozialen Berufsorientierung auf dem Programm.

„Ich habe die Entscheidung nie bereut“, so der Tenor der Teilnehmer des Freiwilligen Sozialjahres (FSJ) bei der feierlichen Abschlussveranstaltung im Winzersaal in Klaus. Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink und Manuel Aigner vom Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz überreichten den 115 Absolvent ihre Urkunden. Caritasdirektor Walter Schmolly, Lebenshilfe-Geschäftsführerin Michaela Wagner-Braito (Lebenshilfe Vorarlberg) sowie zahlreiche Vertreter von sozialen Einrichtungen lobten beim Abschlussabend das tolle Engagement der Jugendlichen.

1997 gestartet

Organisiert wird das Freiwillige Sozialjahr von der Sozialen Berufsorientierung Vorarlberg. Sie begleitet die Jugendlichen während ihres Einsatzjahres bei rund 60 Trägern im Land. Einsatzstellen sind die Lebenshilfe, Caritas, ifs, Schülerbetreuung, Pflegeheime, Kindergärten, Spielgruppen oder die offene Jugendarbeit. „Erstmals wurde das Freiwillige Sozialjahr vor 15 Jahren – 1997 – in Vorarlberg mit 13 Freiwilligen angeboten“, erzählt Geschäftsführerin Elisabeth Geser von den Anfängen. „Neben der Persönlichkeitsentwicklung macht es junge Generationen sensibel für die Probleme und Nöte von Mitmenschen, gleichzeitig können die Jugendlichen ihre Stärken und Talente in den verschiedenen Einrichtungen einbringen. Das prägt oft das ganze weitere Leben.“

Da pflichtet ihr auch Elena Jehle, die ihr Freiwilliges Sozialjahr im Haus der Generationen in Götzis absolviert hat, bei. „In diesem Jahr durfte ich viele Eindrücke und großartige Erfahrungen sammeln und lernte dabei auch besondere Menschen kennen“, so die junge Frau. „Ich würde mich sofort wieder für das Freiwillige Sozialjahr anmelden.“ Junge Menschen, die bezüglich ihres weiteren Berufsweges noch unentschlossen sind, sind eingeladen, mit der Sozialen Berufsorientierung Kontakt aufzunehmen. Es gibt noch freie Plätze für Herbst.