Mäder bleibt weiterhin in der e5-Königsklasse

VN / 19.08.2022 • 15:55 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Gemeinde setzt laufend Maßnahmen für Energieeffizienz. So wurde beispielsweise das alte Fahrzeug des Bauhofs im letzten Jahr durch ein Erdgasauto ersetzt. <span class="copyright">Gemeinde</span>
Die Gemeinde setzt laufend Maßnahmen für Energieeffizienz. So wurde beispielsweise das alte Fahrzeug des Bauhofs im letzten Jahr durch ein Erdgasauto ersetzt. Gemeinde

Gemeinde erneut mit European Energy Award in Gold ausgezeichnet.

Mäder Die Gemeinde Mäder ist eine der Startgemeinden und seit 1999 im e5-Landesprogramm für energieeffiziente Gemeinden. Bereits bei der dritten Zertifizierung wurde die höchste Bewertung von fünf „e“ erreicht und mittlerweile schon fünf Mal bestätigt. Auch 2022 konnte die Kummenberggemeinde ihre Position im internationalen Spitzenfeld behaupten und sicherte sich mit dem European Energy Award in Gold die höchste Auszeichnung. Mit dem Erreichen von 84,8 Punkten schaffte Mäder ein weiteres Mal den Spitzenplatz für Energieeffizienz unter den Vorarlberger Gemeinden. Das Ziel der Energieautonomie wird dabei vor allem durch Biomasse, E-Mobilität und Ökostrom erreicht. Dank dem Erdgaszertifikat ist Mäder zudem die erste Gemeinde mit negativem CO2-Ausstoß. Das e5-Team setzt dazu laufend Projekte um, die auch die Bevölkerung zum Thema Energie sensibilisieren sollen. So zum Beispiel durch das alljährliche Sonnenfest, verschiedene Aktionen mit der Region amKumma oder auch jährliche Schwerpunkte in den Kindergärten und Schulen.

In Europa auf Platz 16

Als Vorarlberger e5-Vizemeister gehört Mäder auch international zu den ausgezeichneten Kommunen und konnte kürzlich in Kufstein bei der e5-Zertifizierung durch den Bund zum dritten Mal den European Energy Award in Gold entgegen nehmen. Insgesamt sind neun e5-Gemeinden aus Vorarlberg in der Königsklasse von „5e“ vertreten und wurden ebenfalls ausgezeichnet. Mäder belegt unter den 1500 europäischen Klimaschutzgemeinden Platz 16. Mit großer Freude konnte Mäders e5-Teamleiter Günter Giesinger im Beisein von Gregor Sellner vom Energieinstitut Vorarlberg und dem Obmann von e5-Österreich Helmut Strasser die Auszeichnung von Bettina Bergauer vom Umweltministerium entgegennehmen. MIMA